Die von Selenskyj verhängten Sanktionen zielen auf russische Richter und Medien – 29 Personen aufgelistet.
Neue Sanktionen gegen die russische Justiz und Medien
Nach Angaben von UATV: Am 12. Juni unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Dekret, das Sanktionen gegen russische Richter und Medienentitys verhängt, die an der Verfolgung von Ukrainern und der Verbreitung von Desinformation beteiligt sind. Das Sanktionenpaket umfasst 29 Personen und 17 juristische Personen. Zu den genannten Personen gehört der Moskauer Richter Timur Vakhrameyev.
Von den Einschränkungen betroffene Medien sind:
- Gazeta.Ru
- Lenta.Ru
- Der Verband der Journalisten Russlands
Zu diesem Schritt äußerte sich Vladyslav Vlasiuk:
„Wir glauben, dass alle, die an der Verfolgung von Ukrainern und der Verbreitung russischer Propaganda beteiligt sind, für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden müssen.“ – Vladyslav Vlasiuk.
Die Menschenrechtssituation in der Ukraine
Ein wichtiges Ereignis, das die Verfolgung ukrainischer Journalisten hervorhebt, ist der Tod von Viktoriia Roshchyna, einer ukrainischen Journalistin, die in russischer Gefangenschaft gestorben ist. Ihr Tod wurde am 10. Oktober 2024 bekannt. Roshchynas Leichnam, der Anzeichen von Folter aufwies, wurde im Februar 2025 in die Ukraine zurückgebracht. Diese Ereignisse unterstreichen die Schwere der Menschenrechts- und Meinungsfreiheitskrise inmitten des bewaffneten Konflikts.
Die Sanktionen sind Teil breiterer Bemühungen der ukrainischen Behörden, die Rechte der Bürger zu schützen und gegen russische Propaganda vorzugehen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, nicht nur diejenigen zu bestrafen, die für die Verfolgung verantwortlich sind, sondern auch eine klare Botschaft zu senden, dass Menschenrechtsverletzungen inakzeptabel sind.
Durch die gezielte Sanktionierung russischer Richter und Medien stellen diese Sanktionen einen kritischen Schritt im Kampf der Ukraine für ihre Rechte und Freiheiten dar. Sie bekräftigen das Engagement des Staates, seine Bürger zu verteidigen und gegen Informationsaggression vorzugehen. Die Maßnahmen der Ukraine könnten die internationale Gemeinschaft dazu ermutigen, die Menschenrechtssituation im Land und die dringende Notwendigkeit, gegen Desinformation vorzugehen, besser zu verstehen.
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