Zelenskyj fordert in Davos: Lieferketten für russische Raketen müssen unterbrochen werden.
Appell auf dem Weltwirtschaftsforum
Nach Angaben von Novyny.live: In einer Rede auf dem internationalen Gipfeltreffen in Davos am 22. Januar richtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj einen dringenden Appell an Europa, die USA und Taiwan. Er forderte, die Lieferung von Bauteilen für russische Raketen sofort zu stoppen. Seiner Aussage nach ist Russland nur deshalb in der Lage, Raketen zu produzieren, weil es weiterhin Wege gibt, internationale Sanktionen zu umgehen. Diese Lücken ermöglichen es dem Angreifer, seine Raketenangriffe fortzusetzen.
Internationale Sanktionen konsequent umsetzen
Zelenskyj betonte, dass Russland weder ballistische noch Marschflugkörper bauen könne, ohne auf kritische Komponenten aus dem Ausland zurückzugreifen. Dies unterstreicht, wie entscheidend eine lückenlose internationale Zusammenarbeit bei der Durchsetzung von Sanktionen ist, um die militärischen Fähigkeiten des Aggressors einzuschränken. Die Wirksamkeit von Sanktionsregimen steht und fällt mit ihrer globalen Umsetzung.
Mit seinem Aufruf will der Präsident die Aufmerksamkeit auf das Problem der Lieferketten lenken, die Russlands Kriegsmaschinerie am Laufen halten. Seine Worte sind ein Handlungsaufruf an alle Staaten, die Einfluss auf diese Situation nehmen können, um eine weitere Aufrüstung Russlands zu verhindern. Es geht darum, die technologischen Grundlagen für den Raketenkrieg auszutrocknen.
Zelenskyjs Erklärung macht deutlich, dass globale Sicherheit heute von der Entschlossenheit der Staatengemeinschaft abhängt. Die strikte Einhaltung von Sanktionen und eine wirksame Kontrolle der Lieferketten für kritische Güter sind Schlüsselfaktoren, um Russlands militärische Ambitionen einzudämmen. Der Appell zeigt zudem die anhaltenden Bemühungen der Ukraine, die internationale Gemeinschaft zu aktivem Handeln zum Schutz ihrer Souveränität und territorialen Integrität zu bewegen.
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