Neue Vorschriften fürs Eisangeln 2026: Bis zu 51.000 Griwna Strafe möglich.

Neue Vorschriften fürs Eisangeln 2026: Bis zu 51.000 Griwna Strafe möglich
Neue Vorschriften fürs Eisangeln 2026: Bis zu 51.000 Griwna Strafe möglich

Eisangeln 2026: Das müssen Angler wissen

Nach Angaben von Novyny.live: Für die Eisfischersaison 2026 gelten in der Ukraine verschärfte Regeln. Erlaubt ist der Fang mit Handangelruten oder Spinnruten und beliebigem Köder, jedoch mit klaren Einschränkungen. Pro Person sind maximal sieben Haken erlaubt, und die Tagesfangmenge ist auf drei Kilogramm Fisch begrenzt. Zusätzlich darf ein einzelnes Fischstück entnommen werden, sofern es die Mindestmaße überschreitet. Diese Regelungen zielen auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände ab.

Sobald ein Gewässer eine geschlossene Eisdecke aufweist, ist der Einsatz von Haken verboten, bei denen der Abstand von der Hakenschenkelbasis bis zur Spitze zehn Millimeter übersteigt. Zudem ist jeder Angler verpflichtet, ein Messwerkzeug zur Überprüfung der Fischlänge mitzuführen. Diese Maßnahme soll die Einhaltung der Schonzeiten und Mindestmaße direkt am Gewässer sicherstellen.

Hohe Geldbußen bei Verstößen

Wer gegen die Angelvorschriften verstößt, muss mit teils empfindlichen Strafen rechnen:

  • Bei einfachen Ordnungswidrigkeiten liegen die Bußgelder zwischen 34 und 170 Griwna.
  • Schwerwiegendere Vergehen können mit 340 bis 680 Griwna geahndet werden; hierbei ist auch die Beschlagnahme des Angelgeräts möglich.
  • Die höchsten Strafen von 17.000 bis 51.000 Griwna drohen bei illegalem Fischfang, der als schwerwiegender Verstoß gewertet wird.

Die neuen Bestimmungen sind verbindlich und sollen durch konsequente Kontrollen den Schutz der heimischen Wasserressourcen verbessern. Angler sollten sich unbedingt daran halten, um hohe Geldstrafen zu vermeiden und zum Erhalt der Fischpopulationen beizutragen.

Die Reform der Angelgesetze unterstreicht den gestiegenen Stellenwert von Umwelt- und Ressourcenschutz in der Ukraine. Maßnahmen wie die Begrenzung der Hakenanzahl und der Tagesfangmenge dienen nicht nur der Regulierung, sondern langfristig dem Erhalt der gesamten aquatischen Ökosysteme. Eine nachhaltige Fischerei sichert auch die Zukunft dieses traditionellen Freizeitvergnügens.


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