Trottoirplatten im Winter schützen: So vermeiden Sie Schäden und Stürze.

Trottoirplatten im Winter schützen: So vermeiden Sie Schäden und Stürze
Trottoirplatten im Winter schützen: So vermeiden Sie Schäden und Stürze

Die richtige Pflege von Gehwegplatten bei Eis und Schnee

Nach Angaben von TSN.ua: Betonflächen wie Pflastersteine und Gehwegplatten benötigen im Winter besondere Aufmerksamkeit. Die größte Gefahr stellt die Betonkorrosion dar, die durch eindringendes Wasser in den Poren entsteht. Gefriert dieses Wasser, dehnt es sich aus und kann das Material von innen heraus sprengen. Um diese Schäden zu verhindern, ist eine angepasste Winterpflege unerlässlich.

Wirksame Methoden zum Schutz der Platten

Ein bewährtes Mittel gegen Rutschgefahr ist einfacher Sand. Er erhöht die Griffigkeit, ohne den Beton anzugreifen. Spezielle Auftaumittel auf Basis von Magnesium- oder Calciumchlorid sind schonendere Alternativen zu Streusalz. Für neue Platten sind salzhaltige Streumittel sogar verboten, da sie den Zerstörungsprozess massiv beschleunigen. Herkömmliches Streusalz (Natriumchlorid) gilt als der schädlichste Stoff für Betonplatten, da es die Korrosion extrem verstärkt.

Vorsicht ist auch bei der Schneeräumung geboten: Metallwerkzeuge können Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen und diese anfälliger machen. Von der Methode, Eis mit heißem Wasser wegzuschmelzen, ist dringend abzuraten – der plötzliche Temperaturunterschied kann zu Rissen führen. Diese Hinweise sind besonders relevant für Hausverwaltungen und Kommunen, die für die Sicherheit auf öffentlichen Wegen verantwortlich sind.

Eine fachgerechte Winterpflege erhält nicht nur die Langlebigkeit der Gehwegplatten, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Fehler bei der Behandlung verursachen hohe Folgekosten für Reparatur und Austausch. Die Beachtung der richtigen Materialien und Methoden schützt somit die Infrastruktur, sorgt für ein sicheres Gehwegnetz und erhält das städtische Erscheinungsbild.


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