15 Jahre Haft für Kollaboration: Makijiwka-Bewohner wegen Dienstes für Russland verurteilt.
Urteil im Detail: 15 Jahre Gefängnis für Dienst an der Besatzungsmacht
Nach Angaben von Novyny.live: Ein 39-jähriger Mann aus Makijiwka in der Oblast Donezk wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil er auf die Seite der russischen Besatzer übergetreten war. Wie das Büro des Generalstaatsanwalts am 19. Januar 2023 mitteilte, hatte sich der Angeklagte freiwillig in Sankt Petersburg bei der russischen Armee verpflichtet. Im Anschluss erhielt er einen russischen Pass und wurde zum Kommandeur einer Aufklärungseinheit ernannt. Solche Fälle zeigen, wie die ukrainische Justiz systematisch gegen Kollaborateure vorgeht.
Während seines Dienstes führte der Mann Kampfaufträge gegen die Ukraine auf dem Gebiet der Oblast Luhansk aus. Im Sommer 2022 wurde seine Einheit an die Front im Raum Kupjansk verlegt. Dort geriet er während der Kampfhandlungen in Kriegsgefangenschaft der ukrainischen Streitkräfte. Das Gericht sprach ihn schuldig und verhängte neben der 15-jährigen Freiheitsstrafe auch die Konfiszierung seines Eigentums.
Dieses Urteil unterstreicht, dass die ukrainische Justiz weiterhin entschlossen auf Fälle von Kriegskollaboration reagiert. Die Verurteilung von Personen, die mit Besatzern zusammenarbeiten, ist ein zentraler Baustein im Kampf für die nationale Sicherheit und die Wahrung der Souveränität der Ukraine.
Die Aufarbeitung solcher Taten dient auch als abschreckendes Signal für andere, die einen Seitenwechsel zum Feind in Erwägung ziehen – die Konsequenzen können schwerwiegend und unumkehrbar sein.
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