Die ukrainischen Streitkräfte reagierten auf den Aufruf der USA, das Mobilisierungsalter zu senken.
Der Vorsitzende des Rates der Reservisten der Landstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte, Ivan Timochko, erklärte, dass die Aufrufe westlicher Verbündeter, das Mobilisierungsalter in der Ukraine zu senken, derzeit nicht aktuell sind. Er ist der Ansicht, dass einige Politiker politische Vorteile erhalten möchten, während andere einfach nicht bereit sind, der Ukraine mit Waffen zu helfen.
Timochko erklärte, dass das Mobilisierungsalter nicht gesenkt werden kann, da die Hauptressource der Altersgruppe 25-55 bereits reserviert ist und alle sich bereits an der Front befinden. Er fügte hinzu, dass die Ukraine die Frage einer Senkung des Mobilisierungsalters nur dann in Betracht ziehen kann, wenn alle vorhandenen Reserven im Rahmen des Gesetzes erschöpft sind.
Timochko merkte an, dass es derzeit in der Ukraine viele strafrechtliche Verfahren gegen Studenten gibt, insbesondere gegen diejenigen, die an privaten Bildungseinrichtungen studieren. Er erwähnte, dass es notwendig ist, die Begriffe 'bedingt tauglich' oder 'eingeschränkt tauglich' zu klären und eine klare Abstufung vorzunehmen.
Außerdem erklärte Timochko, dass, wenn die Ukraine genügend Waffen und Technik hat, Debatten über eine Senkung des Rekrutierungsalters nicht notwendig sein werden.
Vor kurzem drängten die USA die Ukraine, das Mobilisierungsalter auf 18 Jahre zu senken, um schnell ihre militärische Kapazität im Krieg gegen Russland zu erhöhen.
Derzeit beträgt das Mobilisierungsreservoir der Ukraine 3,7 Millionen Menschen, und die Gesamtzahl der Bürger männlichen Geschlechts im Alter von 25 bis 60 Jahren beträgt 11,1 Millionen.
Das Verteidigungsministerium plant, von der Zwangsrekrutierung von Bürgern für den Militärdienst Abstand zu nehmen und neue Mechanismen einzuführen. Der Gesetzentwurf zur Senkung des Militärdienstalters von 60 auf 55 Jahre wird vorübergehend nicht behandelt. Der Verteidigungsminister der Ukraine erklärte die Notwendigkeit, die Mobilisierung in der Ukraine im Jahr 2025 fortzusetzen.
Lesen Sie auch
- Zugunglück nahe Bedford: Ein Toter und knapp 90 Verletzte bei Kollision zweier Nahverkehrszüge
- Tödlicher Angriff auf Charkiw: Neun Verletzte und ein Todesopfer am 20. Juni
- Luftangriff auf Charkiw: Ein Toter und acht Verletzte, darunter ein Kind
- Drohnenangriff auf Raffinerie in Tjumen: Explosionen und Evakuierung der Belegschaft
- Nächtlicher Raketenalarm in der Ukraine: Abheben einer MiG-31K löst Warnung aus
- Angriff auf Poltawa: Neun Verletzte, darunter vier Kinder

