Nach dem Angriff: Welche Anlagen der Raffinerie Wolgograd stillstehen.
Produktionsstopp in der Raffinerie Wolgograd: Mehrere Anlagen getroffen
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Region Wolgograd musste die Ölraffinerie nach einem Angriff den Betrieb mehrerer zentraler Anlagen einstellen. Besonders schwerwiegend ist der Ausfall der Rohöldestillationsanlage CDU-1, die für 40 Prozent der gesamten Verarbeitungskapazität des Werks verantwortlich war. Auch die Einheiten CDU-5 und CDU-6 wurden außer Betrieb genommen. Die Raffinerie hatte im Jahr 2024 bereits 13,5 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet und trug damit rund fünf Prozent zur gesamten russischen Ölverarbeitung bei.
Auswirkungen auf die Energieversorgung
Das Werk produzierte jährlich sechs Millionen Tonnen Dieselkraftstoff, 1,9 Millionen Tonnen Benzin und 700.000 Tonnen Heizöl. Bei dem Angriff auf die Region Wolgograd kam ein Mensch ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Zudem hatte bereits am 20. Mai ein ukrainischer Drohnenangriff die Raffinerie „Nizhegorodnefteorgsintez“ teilweise lahmgelegt. Diese Vorfälle werfen Fragen zur künftigen Stabilität der regionalen Energieversorgung auf.
Die Stilllegung wichtiger Produktionsanlagen in Wolgograd könnte weitreichende Folgen für die russische Energieinfrastruktur haben. Angesichts globaler Lieferengpässe bei Energieträgern gefährden derartige Attacken nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern auch die Stabilität des gesamten Energiemarktes. Die Ereignisse in der Region Wolgograd verdeutlichen die angespannte Lage und die möglichen Risiken für die nationale Energieversorgung.
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