Gespräche in Miami: Selenskyj und US-Vertreter beraten über Kriegsende.
Ukrainische Delegation trifft US-Vertreter in Miami
Nach Angaben von UATV: In Miami kam es zu einem Treffen zwischen dem ukrainischen Team und den US-Vertretern Steve Witkoff sowie Jared Kushner. Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte dabei die Notwendigkeit, die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges gegen Russland fortzusetzen. Zudem schilderte er die Energielage in der Ukraine nach den russischen Angriffen. Derzeit dauert der 1487. Tag der groß angelegten russischen Invasion in der Ukraine an.
Energiesituation in der Ukraine
Selenskyj unterstrich die Bedeutung internationaler Diplomatie mit den Worten:
„Für uns alle in der Welt ist es wichtig, dass die Diplomatie weitergeht und wir versuchen, diesen Krieg zu beenden – den Krieg Russlands gegen die Ukraine.“
Mit Blick auf die Energieversorgung wies er auf massive Stromausfälle in der Region Tschernihiw hin: „In der Region Tschernihiw gab es erhebliche Abschaltungen, derzeit ist ein Teil der Region ohne Strom.“
Nach den registrierten Energieangriffen in den Gebieten Sumy, Dnipro, Donezk und Charkiw laufen Reparaturarbeiten in Saporischschja, nachdem dort ein Energieobjekt getroffen wurde. Der ukrainische Präsident berichtete zudem von der Aufbringung eines Tankers der Schattenflotte, den Russland für Öltransporte nutzt. Er hob hervor, dass dieser Tanker bereits unter Sanktionen der Ukraine, Großbritanniens, der Europäischen Union und der USA steht:
„Dieser Tanker steht bereits unter Sanktionen der Ukraine, bereits unter Sanktionen Großbritanniens, der Europäischen Union und Amerikas.“
Selenskyj fügte hinzu, dass die Ukraine mit europäischen Ländern daran arbeite, dass deren gesetzliche Regelungen es erlauben, solche Schiffe nicht nur zu stoppen, sondern auch zu blockieren und das Öl zu beschlagnahmen. „Wir arbeiten mit europäischen Ländern daran, dass ihre gesetzlichen Regelungen es erlauben, solche Schiffe nicht nur zu stoppen, sondern auch zu blockieren und das Öl zu beschlagnahmen“, so der Präsident.
Dieses Treffen und die Äußerungen des Präsidenten verdeutlichen die Dringlichkeit von Diplomatie und Energiesicherheit für die Ukraine im anhaltenden Krieg. Entscheidend ist, dass die Ukraine nicht nur militärische, sondern auch energetische Unterstützung erhält, um die Lage zu stabilisieren und die Folgen russischer Angriffe abzumildern. Die diplomatischen Bemühungen zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland bleiben ein zentraler Bestandteil im Kampf um die Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine.
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