Großer Gefangenenaustausch: 160 ukrainische Soldaten kehren zurück – darunter Kämpfer des Asow-Regiments und 58 Offiziere.
Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland am 26. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: Am 26. Juni 2023 wurden 160 ukrainische Verteidiger aus russischer Gefangenschaft entlassen. Unter den Freigelassenen befanden sich Angehörige des Asow-Regiments, Offiziere sowie Soldaten verschiedener Einheiten. Viele von ihnen waren seit 2022 in Gefangenschaft, was die lange Dauer ihrer Isolation verdeutlicht. Der Austausch markiert einen weiteren Schritt in den laufenden Verhandlungen zwischen beiden Seiten.
Die Gruppe der Rückkehrer setzt sich wie folgt zusammen:
- 58 Offiziere
- 115 Verteidiger von Mariupol
- 21 Personen mit identischen Nachnamen
Der älteste Heimkehrer ist 66 Jahre alt, der jüngste 26. Insgesamt hat der Koordinierungsstab bisher 9606 Militärangehörige und Zivilisten aus der Gefangenschaft befreit – mehr als 7000 Bürger sind bereits in die Ukraine zurückgekehrt.
Dmytro Lubinez, ein Vertreter ukrainischer Staatsorgane, erklärte:
„Den ukrainischen Behörden ist es gelungen, 160 Ukrainer aus russischer Gefangenschaft zu befreien.“Nach ihrer Rückkehr werden alle Freigelassenen medizinisch untersucht, erhalten notwendige Behandlungen, finanzielle Unterstützung, neue Dokumente und durchlaufen ein Rehabilitationsprogramm, um nach langer Gefangenschaft wieder in die Gesellschaft integriert zu werden.
Dieser Austausch ist ein bedeutender Erfolg bei der Rückführung ukrainischer Soldaten und Zivilisten, die lange Zeit unter feindlicher Kontrolle standen. Er zeigt die anhaltenden Bemühungen der Ukraine, ihre Bürger zu befreien.
Die Gefangenenaustausche zwischen der Ukraine und Russland bleiben ein zentrales Thema im anhaltenden Konflikt. Die Rückkehr von 160 Verteidigern unterstreicht die Entschlossenheit Kiews, seine Soldaten und Zivilisten zurückzuholen. Gleichzeitig macht der Austausch deutlich, dass weitere Verhandlungen nötig sind, um die noch in Gefangenschaft befindlichen Personen zu befreien – ein entscheidender Faktor für die humanitäre Lage in der Region.
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