Sozialtaxi in Saporischschja: Wer kann den Dienst nutzen und wie.
Nach Angaben von inkorr.com: In Saporischschja funktioniert seit fast einem Jahr ein kostenloses „Sozialtaxi“ für Menschen mit Behinderungen und Militärangehörige. Dieser Service wurde am 15. Januar im Rahmen des städtischen Sozialdienstzentrums gestartet und ist allmählich für eine breitere Bevölkerungsgruppe zugänglich geworden. Darüber berichtet ZPRZ.city.
Der Dienst hat schnell an Beliebtheit gewonnen: Bis Mitte September wurden 1905 Fahrten durchgeführt, und in der zweiten Hälfte von September sowie im Oktober – weitere 501. Ergebnis: In weniger als 10 Monaten wurden 2406 Fahrten durchgeführt. 268 Bürger haben den Service in Anspruch genommen, darunter Militärangehörige, Menschen mit Behinderungen, Kinder und mobilitätseingeschränkte Saporischschjaner. Die Stadt betont, dass dieser Dienst das Leben der Menschen erheblich verändert, ihre Mobilität fördert und die Möglichkeit bietet, Krankenhäuser, Banken, Bahnhöfe, Verwaltungszentren oder Rehabilitationszentren zu besuchen.
Wer kann das „Sozialtaxi“ in Saporischschja nutzen und was sollte man wissen
Das Recht auf Nutzung des Services haben:
Militärangehörige, Menschen mit Behinderungen, Kriegsopfer und mobilitätseingeschränkte Bürger.
Zur Bestellung muss man sich telefonisch oder persönlich an das städtische Sozialdienstzentrum wenden: Rekordnaja Straße, 9a.
Der Antrag muss zwei Tage im Voraus eingereicht werden, für Militärangehörige reicht ein Tag.
Gepäcklimit: bis 20 kg, Abmessungen nicht größer als 50×50×50 cm.
Wie viele „Sozialtaxi“-Fahrzeuge gibt es in Saporischschja im Jahr 2025
In der Stadt sind derzeit drei spezialisierte Fahrzeuge im Einsatz, aber eine Erweiterung des Fuhrparks ist geplant – Saporischschja erhält Fiat Ducato im Rahmen eines Projektes der UNDP und der Regierung der Republik Korea. Diese Fahrzeuge erfüllen täglich Dutzende von Fahrten und kommen pünktlich, um am Haus des Passagiers zu warten.
Der Service wurde als Antwort auf
die Bedürfnisse von Menschen gegründet, die aufgrund ihres Gesundheitszustands oder der Umstände des Krieges Unterstützung benötigen.Die Stadtverwaltung betont, dass die Nachfrage nach diesem Service ständig steigt, was auf seine Relevanz und Notwendigkeit für die Bürger hinweist.
Die Initiative „Sozialtaxi“ ist ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung der Mobilität für die, die sie am dringendsten benötigen. Dank der Zusammenarbeit der lokalen Behörden und internationaler Organisationen erleichtert dieser Dienst nicht nur den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, sondern verbessert auch die Lebensqualität der Menschen mit Behinderungen und der Militärangehörigen, die unter den Bedingungen des Krieges gelitten haben.
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