Weihnachten am 25. Dezember: Die wichtigsten Traditionen und Bräuche der ukrainischen Heiligen Nacht.

Weihnachten am 25. Dezember: Die wichtigsten Traditionen und Bräuche der ukrainischen Heiligen Nacht
Weihnachten am 25. Dezember: Die wichtigsten Traditionen und Bräuche der ukrainischen Heiligen Nacht

Nach Angaben von ТСН: Ab 2023 feiert die Ukraine Weihnachten offiziell nach dem neuen julianischen System - am 25. Dezember. Heilige Nacht wird nun am 24. Dezember gefeiert und beendet die 40-tägige Fastenzeit, die am 15. November beginnt.

Weihnachten gilt als das zweitgrößte Fest nach Ostern und hat viele Traditionen und Bräuche.

Wir betrachten die Weihnachtsbräuche der Ukrainer, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Besonderheiten der Weihnachtsfeier in der Ukraine

Von jeher wurde geglaubt, dass An Weihnachten die gesamte Familie versammelt sein muss. Unsere Vorfahren glaubten, dass derjenige, der während des Festes allein bleibt, im nächsten Jahr umherirren wird.

Die Weihnachtsbräuche vereinten nicht nur Verwandte, sondern auch ganze Gemeinden: Man glaubte, dass, wenn auch nur ein Dorfbewohner die Bräuche verletzt, das Unglück alle Dorfbewohner treffen wird.

Regionale Riten betonten die Einheit. Zum Beispiel wickelten die Bojken den festlichen Tisch mit einer Eisenkette ein und traten alle zusammen darauf, um die Bindungen für das kommende Jahr zu stärken. Nach der Heiligen Nacht banden viele Hausherren alle Löffel zusammen.

Zu den weiteren Traditionen an Weihnachten gehören festliche Kleidung, ein reichhaltiges Abendessen, ein Krippenspiel und Weihnachtslieder.

Heilige Nacht

Die Feier beginnt mit dem Erscheinen des ersten Sterns, der die Geburt Christi symbolisiert. Dann soll die gesamte Familie an einem großzügigen, aber mageren Tisch versammelt sein, auf dem unbedingt 12 Speisen vorhanden sein müssen.

Das Abendessen sollte der Hausherr mit einem Gebet und Kutya beginnen. Alkohol ist verboten, und die Gespräche am Tisch sollten leise sein. Ein wichtiger Teil ist das Gedenken an die Verstorbenen: Für sie bleibt ein zusätzlicher Teller, Löffel und Glas auf dem Tisch, im Glauben, dass die Seelen der Vorfahren zum Abendessen kommen.

Nach dem Gebet spricht der Hausherr den traditionellen Wunsch nach Gesundheit und Segen aus, und erst dann beginnt die gesamte Familie mit dem Essen, wobei sie nur Löffel verwenden.

Im Laufe des Abends sollte eine Kerze brennen - „Göttlicher Funke der Liebe“, und Kutya bleibt bis zum Morgen für die Seelen der Verstorbenen auf dem Tisch. Der Abend endet mit familiären Glückwünschen und Weihnachtsliedern.

Traditionell ist es in dieser Zeit


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