Die Bergsteigerin, die den Everest bezwang, teilte 5 Survival-Tipps für das Überleben in einer kalten Wohnung mit.

Die Bergsteigerin, die den Everest bezwang, teilte 5 Survival-Tipps für das Überleben in einer kalten Wohnung mit
Die Bergsteigerin, die den Everest bezwang, teilte 5 Survival-Tipps für das Überleben in einer kalten Wohnung mit

Nach Angaben von ТСН: Die Stadtverwaltung ruft die Ukrainer auf, sich auf die Kälte vorzubereiten und Powerbanks, warme Kleidung, Decken, Wasser und Lebensmittel zu besorgen. Die Gründe sind erheblicher Kälteeinbruch und russische Angriffe auf das Energiesystem. Ein Korrespondent sammelte Ratschläge von Spezialisten und Survival-Tipps für das Überleben bei kaltem Wetter.

Dieser Winter in der Ukraine ist viel strenger als die vorherigen. Das Wetter verursacht ernsthafte Probleme auf den Straßen, führt zu Ausfällen von Straßenbahnen und Trolleybussen sowie zu massiven Unfällen. Darüber hinaus wird die ukrainische Energieversorgung von Russland angegriffen.

Winterblackout: Erfahrungen im Überleben

Tetyana Yalovchak, Rekord-Bergsteigerin, die den Everest und andere Gipfel bezwang, teilt ihre Erfahrungen. Nach einem Angriff blieb ihr Haus in der Region Kiew ohne Licht und Heizung, die Temperatur fiel auf 16 Grad.

Tetyana Yalovchak, Bergsteigerin: „Nicht alle Menschen wissen und verstehen, wie man unter kalten Wetterbedingungen lebt.“

Lifehack Nr. 1: Die Regel der „zwei Flaschen“

Um in einem kalten Raum einzuschlafen, verwendet Tetyana eine Methode, die sich in den Bergen bewährt hat.

Tetyana Yalovchak: „Wenn ich in den Bergen in einem Zelt schlafen gehe, nehme ich immer eine Flasche warmes Wasser mit. Ohne sie kann ich mit kalten Gliedmaßen nicht schlafen. Wenn es eine kleine Flasche ist, lege ich sie an die Füße, die andere umarme ich.“

Lifehack Nr. 2: Das Schichtenprinzip in der Kleidung

Bergausrüstung kann Temperaturen bis -40°C standhalten, aber man kann sich auch mit normalen Dingen warm halten, wenn man das Schichtprinzip beachtet.

  1. Thermo-Unterwäsche (leitet Feuchtigkeit ab).

  2. Fleecejacke (hält die Wärme).

  3. Daunenjacke (schafft Isolierung). „Wenn es draußen minus 20 Grad sind, sind diese drei Schichten das, was man braucht, um sich bequem bewegen zu können“, bemerkt die Bergsteigerin.

Lifehack Nr. 3: Setzen Sie die Mütze nicht ab

Tetyana erinnert daran, dass 80% der Wärme über den Kopf verloren geht, daher ist eine Mütze in einer kalten Wohnung ein unverzichtbares Accessoire, selbst beim Schlafen.

Sie empfiehlt auch, Powerbanks und Batterien in warme Sachen zu wickeln, damit sie bei Kälte nicht die Ladung verlieren.

Lifehack Nr. 4: Heißes Essen ohne Herd

Wenn der Herd elektrisch ist, kann man einen Campingkocher verwenden, der Wasser schnell zum Sieden bringt. Tetyana kocht darauf gefriergetrocknete Lebensmittel.

Lifehack Nr. 5: Zelt mitten im Raum

Bei starkem Kälteeinbruch ist der beste Weg, sich nachts zu wärmen, ein Zelt auf dem Bett oder auf dem Boden zu stellen.

Hanna Serova, Hausärztin: „Das ist wie ein Haus im Haus, dort wird ein besser isolierter Ort sein. Für Familien mit Kindern kann sogar ein einfaches Spielzelt zu einem heimischen „Unüberwindlichkeitspunkt“ werden. Dort kann man eine Decke, Taschenlampen legen, und die Kinder können warm spielen.“

Tetyana Yalovchak ist überzeugt, dass die Ukrainer sich schnell an die neuen Bedingungen anpassen.

„Die Ukrainer sind erstaunliche Menschen. Sie passen sich allem an, um nicht mit der „russischen Welt“ verbunden zu sein“, schließt die Bergsteigerin.

▶ Auf dem YouTube-Kanal von TSN kann man unter diesem Link sehen: TSN 20:00 Nachrichten vom 9. Januar. 'Orishniak' in Lviv! Kiew ohne Wärme und Licht!

Da der Winter bereits eine Herausforderung für viele Bürger darstellt, ist es wichtig, nicht nur die Ratschläge der Experten zu befolgen, sondern auch einander in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die Aufbewahrung notwendiger Dinge, die Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle sowie die Berücksichtigung der Winterbesonderheiten können die Situation erheblich erleichtern. Indem man Solidarität und Hilfsbereitschaft zeigt, wird die Gesellschaft in schwierigen Zeiten stärker.

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