Russischer Angriff auf Kiew: Informationen über das fünfte Opfer haben sich nicht bestätigt.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew starben bei einem massiven Angriff der russischen Truppen in der Nacht vom 9. Januar vier Personen. Die Informationen über das fünfte Opfer haben sich nicht bestätigt.
Presseoffizier der Staatlichen Notdienstbehörde der Ukraine Oleksandr Chorunzhyi berichtete auf einem Briefing, dass "insgesamt bei diesen massiven Angriffen (in Kiew) fünf Menschen starben und 25 Menschen verletzt wurden. Unser Mitgefühl gilt allen Familien, den Angehörigen der Getöteten".
Nach seinen Angaben haben sich die Informationen über den fünften Verstorbenen nicht bestätigt. Chorunzhyi fügte auch hinzu, dass etwa sieben Stadtbezirke getroffen wurden. "Wenn man die Stadtbezirke von Kiew betrachtet, wurden etwa sieben Bezirke angegriffen. Die größten Zerstörungen fanden im linken Ufer statt – das sind die Bezirke Desnjanskyj, Darnytskyj und Dniprowskyj", sagte er.
Angriff auf Kiew am 9. Januar – Was ist bekannt
In der Nacht vom 9. Januar führten die russischen Besetzer massive Angriffe auf Kiew mit Drohnen und Raketen durch. Zunächst wurde von vier Toten und 25 Verletzten berichtet, darunter Mediziner und Rettungskräfte. Zerstörungen ereigneten sich in sechs Stadtbezirken, wo Wohnblocks, ein Kindergarten und kritische Infrastruktur betroffen waren.
Außerdem wurde während des Angriffs die Botschaft Katars beschädigt. Durch gezielte Angriffe auf die städtischen Heizwerke in Kiew blieben über 500.000 Verbraucher ohne Strom aufgrund von Schäden an Transformatostationen und Netzen. Am rechten Ufer wurde ein Rückgang des Wasserdrucks festgestellt, während auf der linken Seite Probleme mit der Heizung und Wasserversorgung bestehen.
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, berichtete, dass fast 6000 Häuser aufgrund von Schäden an der Infrastruktur ohne Heizung blieben und es auch Schwierigkeiten mit der Wasserzufuhr gibt. Der Bürgermeister forderte die Kiewer auf, wenn möglich vorübergehend in Gebiete mit alternativer Heizung zu fliehen.
Dieser Angriff auf Kiew war ein weiterer harter Schlag für die Bewohner der Hauptstadt, die bereits viele Schwierigkeiten durch den Krieg erlitten haben. Unter Bedingungen mit reduziertem Wasserdruck und Heizproblemen versuchen die Kiewer, sich an die schwierigen Verhältnisse anzupassen, in der Hoffnung auf eine schnelle Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur und Unterstützung seitens des Staates.
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