Bergarbeiterbus in Terniwka attackiert: Zwölf Tote und dreizehn Verletzte.

Bergarbeiterbus in Terniwka attackiert: Zwölf Tote und dreizehn Verletzte
Bergarbeiterbus in Terniwka attackiert: Zwölf Tote und dreizehn Verletzte

Eine Tragödie in Terniwka

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Angriff russischer Drohnen auf einen Bus mit Bergleuten in Terniwka, Oblast Dnipropetrowsk, sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Dreizehn weitere wurden verletzt, fünf von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Vorfall ereignete sich auf der Rückfahrt der Arbeiter von der Schicht, als der Bus einem Doppelschlag durch Kampfdrohnen ausgesetzt war. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur und Arbeitskräfte sind ein trauriges Merkmal des Krieges in der Ukraine.

Die Opfer der Attacke

Zu den Verletzten gehört der 28-jährige Denys, der schwere Kopf- und innere Verletzungen erlitten hat. Die behandelnden Ärzte beschreiben seinen Zustand als äußerst kritisch.

„Was die Chirurgen sahen, als sie den Bauch eröffneten – das war schrecklich“, kommentieren die Mediziner den Zustand von Denys.
Auch der 22-jährige Dmytro, der seit fünf Jahren im Bergbau arbeitet, schilderte die schockierenden Momente:
„Der Bus fing an zu zittern, die Scheiben barsten. Wir sind rausgestürzt, so schnell wir konnten. Der Bus war nicht mehr zu steuern und prallte gegen einen Zaun nahe einer Tankstelle.“

Die Ärzte in Dnipro arbeiten rund um die Uhr, um den Verletzten die notwendige Hilfe zu leisten. Der Zustand von fünf der Bergleute in den Krankenhäusern wird weiterhin als schwer eingestuft. Die Tragödie hat in der ukrainischen Gesellschaft große Betroffenheit ausgelöst und die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit von Arbeitern in gefährdeten Regionen gelenkt.

Die Korrespondentin von TSN, Anastassija Newirna, betonte, dass das Ausmaß der Katastrophe dringende Maßnahmen erfordere, um den Schutz der Bergleute zu verbessern und sie künftig vor ähnlichen Angriffen zu bewahren.

Dieser Vorfall verdeutlicht die gravierenden Risiken, denen Beschäftigte in von Kriegshandlungen betroffenen Gebieten ausgesetzt sind. Er unterstreicht die dringende Notwendigkeit, bestehende Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und wirksamer zu gestalten. Staatliche und lokale Behörden sind gefordert, konkrete Schritte einzuleiten, um die Situation zu verbessern und künftige Verluste an Menschenleben zu verhindern.


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