Tödlicher Angriff auf Gasinfrastruktur: Ein Toter und Tausende ohne Gas in der Region Poltawa.

Tödlicher Angriff auf Gasinfrastruktur: Ein Toter und Tausende ohne Gas in der Region Poltawa
Tödlicher Angriff auf Gasinfrastruktur: Ein Toter und Tausende ohne Gas in der Region Poltawa

Russischer Angriff auf Poltawa am 28. März: Ein Mitarbeiter getötet

Nach Angaben von TSN.ua: Am 28. März 2023 griff die russische Armee Einrichtungen des ukrainischen Staatskonzerns Naftogaz in der Oblast Poltawa an. Dabei kam Roman Chmykhun ums Leben, ein 55-jähriger Anlagenbediener. Es war bereits der zweite Todesfall eines Naftogaz-Mitarbeiters innerhalb einer Woche. Durch den Beschuss wurden Tausende Haushalte von der Gasversorgung abgeschnitten – insgesamt 5.040 Abonnenten sind betroffen, da entscheidende technische Anlagen beschädigt wurden.

Ein Sprecher von Naftogaz erklärte: 'Bei einem der Angriffe wurde unser Kollege getötet.'

Zudem trafen Geschosse ein Wohnhaus und Industrieanlagen im Rajon Poltawa, wie Vitalij Djakivnytsch berichtete. Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltende und intensive Bedrohung: Bereits den dritten Tag in Folge greifen die Besatzer gezielt Gasförderanlagen an. Die Lage ist angespannt, und die Wiederherstellung der Gasversorgung in den betroffenen Gebieten erfordert erhebliche Anstrengungen.

Diese Attacken auf kritische Infrastruktur zeigen, wie sich die Sicherheitslage in der Ukraine weiter verschlechtert. Der Aggressor versucht offenbar, der Wirtschaft des Landes gezielt zu schaden. Umso wichtiger sind schnelle Reaktionen von Staat und lokalen Behörden sowie zügige Reparaturarbeiten, um die Bevölkerung mit lebenswichtigen Ressourcen zu versorgen. Solche Angriffe gefährden die Energieversorgung der Region nachhaltig und könnten weitreichende Folgen haben.


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