Die USA bezweifeln den Angriff auf die Residenz von Putin: Was ist über die Verhandlungen bekannt?.

Die USA bezweifeln den Angriff auf die Residenz von Putin: Was ist über die Verhandlungen bekannt?
Die USA bezweifeln den Angriff auf die Residenz von Putin: Was ist über die Verhandlungen bekannt?

Nach Angaben von ТСН: In Washington wird den Anschuldigungen des Kremls mit Vorsicht begegnet, die sich auf angebliche Versuche der Ukraine beziehen, die Residenz von Wladimir Putin in Waldai anzugreifen.

Dazu äußerte sich der ständige Vertreter der USA bei der NATO, Matthew Whitaker, im Sender Fox Business.

„Unpassender“ Moment für einen Schlag

Whitaker bemerkte, dass die Geheimdienste der USA und ihrer Verbündeten diese Informationen noch überprüfen, aber seiner Meinung nach spricht die Logik der Situation für etwas anderes.

„Es scheint mir ein wenig unpassend zu sein, so nah an einem Friedensabkommen zu sein - und die Ukraine möchte wirklich ein Friedensabkommen - und dann etwas zu tun, das als unbedacht oder unkonstruktiv angesehen werden könnte“,

— bemerkte der Botschafter.

Gleichzeitig betonte er die ständige Aggression seitens Russland.

„Die Ukraine wird jede Nacht von Drohnen und Raketen in ihrer Hauptstadt getroffen. Und alles, was sie tun können, ist, sich zu verteidigen“,

— fügte Whitaker hinzu.

Vereinbarung ist zu 95% bereit

Bei der Diskussion über den Stand der Verhandlungen teilte Whitaker optimistische Daten mit. Seinen Angaben zufolge haben sich die Positionen der Parteien erheblich angenähert.

„Wir hören, dass das Abkommen zu 90–95% bereit ist. Das ist fantastisch. Die einzige Person, die beide Seiten an den Tisch bringen konnte und, was am wichtigsten ist, sie dort halten konnte, ist Präsident Trump“,

— bemerkte er.

Hauptschwierigkeiten

Nach Meinung des Botschafters sind die Fragen der Sicherheitsgarantien weitgehend geklärt, aber es bleiben einige wichtige territoriale Fragen:

  • Wo genau wird die demarkationslinie verlaufen?

  • Wie weit müssen die Truppen sich zurückziehen?

  • Wer wird die Einhaltung des Waffenstillstands überwachen?

„Das ist sehr kompliziert und erfordert Details... Wenn wir ein Friedensabkommen erhalten, das nur ein paar Tage hält - dann ist das überhaupt kein Abkommen“,

— schloss Whitaker.

Wie bekannt ist, wurden Informationen über einen angeblichen massiven Angriff ukrainischer Drohnen auf Putins Residenz in Waldai nicht nur von Analysten, sondern auch von Augenzeugen in Frage gestellt. Einwohner der nächstgelegenen Stadt berichteten, dass sie in der Nacht zum 29. Dezember keine Anzeichen von Kampfhandlungen bemerkt hätten.

Diese Situation verdeutlicht die Komplexität der aktuellen Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland sowie die Bedeutung der Diplomatie auf der Suche nach Wegen zum Frieden. Die Fortsetzung der Verhandlungen unter Berücksichtigung der offenen Fragen könnte ein entscheidender Faktor für die Verbesserung der Situation in der Region werden.


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