Ukrainische Drohnen treffen russische Ölhäfen: Exporteinbruch kostet über eine Milliarde Dollar pro Woche.
Drohnenangriffe legen russische Energieexporte lahm
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Drohnenangriffe auf die Häfen Ust-Luga und Primorsk haben die russischen Energieexporte massiv getroffen. Allein in einer Woche entgingen dem Kreml Einnahmen von mehr als einer Milliarde Dollar. Am 31. März 2026 meldete der Gouverneur der Oblast Leningrad, Alexander Drosdenko, Schäden im Hafen von Ust-Luga. Die täglichen Ölausfuhren fielen daraufhin auf durchschnittlich 2,32 Millionen Barrel – der niedrigste Stand seit Anfang 2025.
Die Exportverluste sind dramatisch: zeitweise brachen die Öllieferungen um bis zu 45 Prozent ein. Gleichzeitig sank die monatliche Raketenproduktion Russlands um fast 40 Prozent. Als Reaktion auf die Krise verhängte Moskau ab dem 1. April 2026 ein viermonatiges Exportverbot für Benzin. Dieser Schritt zeigt, wie ernst die Lage für die russische Wirtschaft inzwischen ist.
Experten und Politiker bewerten die Lage
Die Ereignisse haben unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.
Gennadi Rjabzew erklärte: 'Diese unbekannten Drohnen haben alle Hoffnungen auf schnelle Gewinne zunichte gemacht.'
Wolodymyr Selenskyj betonte: 'Ich bin heute überzeugt, dass Russland ein Interesse an einem langen Krieg hat.'
- Estlands Premierministerin Kaja Kallas fügte hinzu: 'Immer wieder sehen wir, wie die Ukraine ihren Friedenswillen demonstriert, während Russland seine Angriffe verschärft.'
Die Lage der russischen Energieexporte bleibt also angespannt. Die Folgen der Drohnenangriffe könnten die wirtschaftliche Krise des Landes weiter verschärfen. Sinkende Einnahmen aus dem Energiegeschäft erschweren es dem Kreml zunehmend, seinen Militäreinsatz zu finanzieren. Das verhängte Benzin-Exportverbot ist ein klares Zeichen dafür, wie ernst die Situation ist – und dass Russland langfristig mit wirtschaftlichen Folgen rechnen muss.
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