Ab März 2026: Neue Gehaltsvorgaben für die Freistellung von Mitarbeitern.

Ab März 2026: Neue Gehaltsvorgaben für die Freistellung von Mitarbeitern
Ab März 2026: Neue Gehaltsvorgaben für die Freistellung von Mitarbeitern

Verschärfte Bedingungen für Lohnhöhe und Personalfreistellung

Nach Angaben von Novyny.live: Ab März 2026 gelten in der Ukraine neue Regeln für Unternehmen, die ihren Status als kritisch wichtig behalten und Mitarbeiter von der Mobilmachung freistellen wollen. Die Änderungen basieren auf dem Gesetz 4695-IX, das die Freistellungsverfahren regelt.

Für das Recht auf Personalfreistellung muss das durchschnittliche Unternehmensgehalt mindestens das 2,5-fache des gesetzlichen Mindestlohns betragen. Der Mindestlohn liegt bei 8 647 Hrywnja, sodass die erforderliche Durchschnittsvergütung mindestens 21 617,5 Hrywnja beträgt. Diese Regelung soll sicherstellen, dass kritische Arbeitskräfte angemessen entlohnt werden.

Kürzere Bearbeitungszeit für Anträge

Vom 1. Februar 2026 an wird die Bearbeitungsfrist für Freistellungsanträge wieder 72 Stunden betragen. Dies ermöglicht Unternehmen eine schnellere Planungssicherheit. Anträge können sowohl elektronisch als auch in Papierform eingereicht werden.

Anspruch auf eine Freistellungsgarantie haben vorrangig:

  • Staatliche Behörden;
  • Unternehmen in systemkritischen Wirtschaftssektoren;
  • Mitarbeiter kritischer Betriebe;
  • Beschäftigte kommunaler Unternehmen.

Die aktualisierten Vorschriften zielen darauf ab, die Funktionsfähigkeit der kriegswichtigen Wirtschaftszweige zu gewährleisten und das notwendige Fachpersonal zu halten. Die Maßnahmen sind ein zentraler Baustein, um die ukrainische Wirtschaft trotz des Krieges stabil zu halten. Die Kombination aus Gehaltsanreizen und beschleunigten Verfahren soll die Resilienz der Betriebe stärken.


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