Ohne Besuch des TSCS: 3 Kategorien von Ukrainern erhalten Aufschub von der Mobilisierung im Reserv+.
27.09.2024
5542
Journalist
Schostal Oleksandr
27.09.2024
5542
Im Verteidigungsministerium der Ukraine ist geplant, eine neue Funktion in der Anwendung 'Reserv+' einzuführen, die Wehrpflichtigen eine automatische Aufschubmöglichkeit ermöglicht. Laut der stellvertretenden Verteidigungsministerin Yekaterina Chernogorenko müssen für die Umsetzung dieses Projekts Änderungen in der normativen Basis vorgenommen und die technologische Bereitschaft der Partner, die entsprechende Datenregister besitzen, sichergestellt werden. Ab Anfang November 2024 soll der Zugang zu drei Formen von automatischen Aufschüben ermöglicht werden: für Studenten der Tagesform des Lernens, Familien mit mehreren Kindern und Personen mit Behinderungen. Derzeit arbeitet das Ministerium an der Abstimmung der erforderlichen normativen Änderungen. Die stellvertretende Ministerin betonte, dass ihr Ziel darin besteht, Personen, die einen Aufschubgrund haben, die Möglichkeit zu geben, ihr Recht leicht und schnell über die Anwendung zu melden, ohne persönlich die territoriale Wehrkommission zu besuchen. Zuvor hatte Chernogorenko betont, dass das Fehlen eines automatisierten Mechanismus zur Gewährung und Verlängerung von Aufschüben Korruptionsrisiken birgt und ungleiche Bedingungen für Bürger schafft.
Lesen Sie auch
- Ukraine-Wiederaufbau: Staatschefs und 5.000 Teilnehmer treffen sich in Danzig
- Milliarden für Russland: Ungarn und Slowakei zahlten 687 Millionen Euro für Öl aus der „Druschba“-Pipeline
- Preise für Kupfer und Messing steigen: Wie viel Ukrainer aus Schrottmetall verdienen können
- Russlands Energie- und Agrarsektor in der Krise: Ölförderung sinkt, Benzin wird rationiert
- Europas höchste Brücke entsteht in Rumänien – nur 45 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt
- Steuerfalle vermeiden: Diese Überweisungen auf die Karte bleiben in der Ukraine steuerfrei

