Bis zu 65.000 Griwna: Neues Förderprogramm für Vertriebene in Wolhynien.
Finanzielle Hilfe für Binnenvertriebene
Nach Angaben von Novyny.live: Im März 2023 startet die Hilfsorganisation 'Caritas-Spes Ukraine' ein Förderprogramm für Binnenvertriebene in der Oblast Wolhynien. Mit Zuschüssen von bis zu 55.000 Griwna für Pflanzenbau und bis zu 65.000 Griwna für Tierhaltung sollen Haushalte unterstützt werden, die durch den Krieg in Not geraten sind. Das Projekt trägt den Namen 'AGRO – Verbesserung der Ernährungssicherheit bei Familien von Binnenvertriebenen in der Oblast Wolhynien' und verfügt über begrenzte Mittel.
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich vertriebene Haushalte, die bereits Erfahrung in der Landwirtschaft oder Viehzucht haben. Sie müssen Zugang zu einer Fläche von 0,15 bis 2 Hektar besitzen und dürfen in den letzten sechs Monaten keine vergleichbare Unterstützung erhalten haben. Zudem dürfen die Antragsteller nicht als Einzelunternehmer (FOP) registriert sein. Die Förderung ist als Anschubhilfe gedacht, um den Betroffenen den Neustart zu erleichtern.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Interessierte müssen einen speziellen Vorregistrierungsfragebogen ausfüllen. Weitere Informationen und Beratung gibt es unter der Hotline von 'Caritas-Spes Ukraine', Telefon 0800 300 344.
Parallel dazu kündigte die Organisation eine zweite Runde des Programms 'REMARKET' an. Dieses stellt Zuschüsse von bis zu 237.000 Griwna für Bewohner der Oblaste Winnyzja, Schytomyr und Mykolajiw bereit, um dort Mikro- und Kleinunternehmen zu fördern.
Diese Initiative von 'Caritas-Spes Ukraine' ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung von Binnenvertriebenen, die durch den Krieg ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren haben.
Die finanziellen Zuschüsse für die Wiederbelebung der Landwirtschaft und Tierhaltung können die Ernährungssicherheit der betroffenen Haushalte deutlich verbessern und ihnen helfen, wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Die klaren Teilnahmebedingungen stellen sicher, dass die Mittel gezielt den Bedürftigsten zugutekommen. Die neue Runde von 'REMARKET' unterstreicht zudem den allgemeinen Trend zur Förderung kleiner Unternehmen in der Ukraine in dieser schwierigen Zeit.
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