Blinken verurteilte Putins Aussage über Änderungen in der nuklearen Doktrin Russlands.
Der US-Außenminister Antony Blinken hat die jüngste Aussage des russischen Präsidenten Wladimir Putin über Änderungen in der nuklearen Doktrin der Russischen Föderation scharf kritisiert und als "völlig verantwortungslos" bezeichnet.
In einem Interview mit MSNBC am Donnerstag äußerte Blinken seine Besorgnis: "Ich denke, viele Menschen auf der Welt haben klar zum Ausdruck gebracht, als er zuvor über Atomwaffen sprach, einschließlich China".
Der Außenminister betonte die Notwendigkeit, gegen solche nukleare Rhetorik, insbesondere während der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, bei der Fragen der Abrüstung und der Nichtverbreitung von Atomwaffen erörtert werden, zu protestieren.
Zuvor hatte Putin angekündigt, Änderungen in die nukleare Doktrin Russlands einzubringen, die die Gründe für den Einsatz von Atomwaffen erweitern. Insbesondere erwähnte er die Möglichkeit eines nuklearen Gegenschlags als Reaktion auf den Einsatz konventioneller Waffen in einer "kritischen Situation" für Russland, ohne zu klären, was genau dieser Begriff bedeutet.
Blinken kommentierte auch Zelenskys "Siegplan" und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine.
Lesen Sie auch
- EU muss umdenken: Griechenland blockiert 21. Sanktionspaket gegen Russland – künftig thematische Gruppen statt Pakete
- Gemeinsame Rüstungsproduktion: Was die Ukraine und Großbritannien jetzt planen
- Russland baut Raketenproduktion aus – Selenskyj kritisiert unzureichende Sanktionen als Ursache
- Neuer Anlauf für Waffenruhe: Ukraine und USA erarbeiten Vorschlag zur Einstellung von Luftangriffen
- Tokajews dringender Appell an Putin: Beenden Sie den Krieg!
- Tokaev erklärte Putin: Die Gründe für den Krieg in der Ukraine sind unverständlich

