Die Schulden der Ukrainer für kommunale Dienstleistungen belaufen sich auf 106 Milliarden Hrywnja: Daten des Staatlichen Statistikdienstes.

Die Schulden der Ukrainer für kommunale Dienstleistungen belaufen sich auf 106 Milliarden Hrywnja: Daten des Staatlichen Statistikdienstes
Die Schulden der Ukrainer für kommunale Dienstleistungen belaufen sich auf 106 Milliarden Hrywnja: Daten des Staatlichen Statistikdienstes

Das Wachstum der Schulden für Wohn- und kommunale Dienstleistungen

Nach Angaben von inkorr.com: Der Staatliche Statistikdienst hat zum ersten Mal seit Beginn des Krieges offizielle Daten über die Schulden der Ukrainer für Wohn- und kommunale Dienstleistungen veröffentlicht. Ende des zweiten Quartals 2025 belief sich die Gesamtschuld auf 106,6 Milliarden Hrywnja. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Summe die Schulden der Bewohner der vorübergehend besetzten Gebiete nicht umfasst.

Zum Vergleich: Ende 2021 betrugen die Gesamtschulden über 81 Milliarden Hrywnja. Somit sind sie seit Beginn der großangelegten Invasion um 25,6 Milliarden Hrywnja gestiegen, was fast 32 % entspricht.

Die größten Schulden summieren sich aus der Lieferung von Wärmeenergie und heißem Wasser – 35,2 Milliarden Hrywnja – sowie aus der Gasversorgung – 32,3 Milliarden Hrywnja. Zusammen machen diese beiden Positionen über 63 % der gesamten Schulden aus.

 

Unter den anderen kommunalen Dienstleistungen wurden die größten Schulden für Strom mit 17,1 Milliarden Hrywnja verzeichnet. Die Schulden für kaltes Wasser übersteigen 10,2 Milliarden Hrywnja, für die Verwaltung von Mehrfamilienhäusern 8,8 Milliarden Hrywnja und für die Müllabfuhr über 3,1 Milliarden Hrywnja.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Tarife für Strom ab dem 1. September steigen werden, was die Situation für die Verbraucher zusätzlich erschweren könnte.

Laut den neuesten Daten des Staatlichen Statistikdienstes steigen die Schulden der Ukrainer für Wohn- und kommunale Dienstleistungen weiterhin an. Die Hauptkategorien der Schulden bleiben Wärme, heißes Wasser und Gas. Dies unterstreicht die schwierige wirtschaftliche Situation im Land und die möglichen Schwierigkeiten bei der Bezahlung von kommunalen Dienstleistungen für viele Menschen.


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