23 Delegationen in Butscha: Selenskyj nennt Bedingung für Kriegsende.

23 Delegationen in Butscha: Selenskyj nennt Bedingung für Kriegsende
23 Delegationen in Butscha: Selenskyj nennt Bedingung für Kriegsende

Gedenkgipfel in Butscha 2023

Nach Angaben von UATV: Am 31. März 2023 kamen in Butscha Vertreter aus 23 Ländern zusammen, um der Opfer der russischen Aggression zu gedenken. Besonders im Fokus standen jene Menschen, die während der 33-tägigen Besatzung der Stadt durch russische Truppen ihr Leben verloren. In dieser Zeit wurden über 600 getötete Ukrainer dokumentiert.

Rede des ukrainischen Präsidenten

In seiner Ansprache betonte Wolodymyr Selenskyj die entscheidende Rolle der internationalen Gemeinschaft:

„Wir sind sehr dankbar für eure Unterstützung und dafür, dass ihr heute an der Seite des ukrainischen Volkes hier seid – genau dort, wo es wichtig ist und wo es schmerzt.“ – Wolodymyr Selenskyj

Der Präsident machte deutlich, dass Russland den Krieg nicht beenden wolle, solange es über die nötigen Mittel verfüge:

„Russland will den Krieg nicht beenden, solange es zwei Dinge hat. Erstens: Öl, das ihnen die Mittel zum Töten liefert.“ – Wolodymyr Selenskyj

Selenskyj rief dazu auf, nicht nur Mitgefühl zu zeigen, sondern konkrete Maßnahmen zu ergreifen: „Das Gedenken an Butscha verlangt nicht nur Mitgefühl – es verlangt Entscheidungen.“ Er schilderte die Schrecken der Besatzung und sagte: „Terror, Folter, 33 Tage des absoluten Bösen, über 600 getötete Ukrainer und Ukrainerinnen.“ Der Präsident erinnerte daran, dass der Nationalsozialismus für seine Verbrechen bestraft wurde und nicht etwa eine teilweise Lockerung der Sanktionen erfuhr: „Der Nationalsozialismus erhielt für seine Verbrechen eine Bestrafung, keine teilweise Lockerung der Sanktionen.“

Seit 2023 finden jährlich Gipfeltreffen statt, die den Opfern der Aggression gewidmet sind. Teilnehmer des Forums waren unter anderem Delegationen aus Deutschland, Polen, Lettland und Litauen – ein deutliches Zeichen der internationalen Solidarität mit der Ukraine in dieser schwierigen Phase.

Das Treffen markierte einen wichtigen Schritt beim Aufbau einer globalen Koalition zur Unterstützung der Ukraine und zur Ehrung der Opfer. Angesichts der anhaltenden Kämpfe und ihrer verheerenden Folgen tragen solche Veranstaltungen maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit für die Lage in der Ukraine zu schärfen. Selenskyjs Rede unterstrich zudem, dass Hilfe nicht auf moralische Unterstützung beschränkt bleiben darf, sondern auch praktische Schritte zur Bekämpfung des Aggressors umfassen muss.


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