Budanow: Passives Gedenken verhinderte neuen Völkermord nicht.
Gedenken an die Opfer des Holocaust
Nach Angaben von Novyny.live: Am 27. Januar gedenkt die Welt der Opfer des Holocaust. Kirill Budanow, der Leiter des ukrainischen Militärnachrichtendienstes, forderte in diesem Jahr die internationale Gemeinschaft zu entschlossenem Handeln gegen neue Formen des Völkermords auf. Er betonte, dass bloßes Erinnern an die Tragödien der Vergangenheit nicht ausgereicht habe, um neue Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern. Budanow erinnerte daran, dass Soldaten der 1. Ukrainischen Front 1945 die Gefangenen von Auschwitz befreiten. Während des Holocaust wurden sechs Millionen Juden ermordet, darunter anderthalb Millionen Ukrainer.
Heute ehren wir die Opfer des Holocaust, müssen aber gleichzeitig eine bittere Wahrheit anerkennen: Passives Gedenken hat neue Völkermorde nicht verhindert. Der Beweis dafür ist die russische Aggression gegen die Ukraine.
Kirill Budanow
Er rief die Weltgemeinschaft auf, die russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine zu stoppen. Nur eine gerechte Ahndung dieser Taten könne gewährleisten, dass das Motto 'Nie wieder' endlich Realität werde, so Budanow.
Gegenwärtige Gefahren und historische Verantwortung
Das Gedenken an diesem Tag mahnt nicht nur zur Erinnerung an vergangene Gräuel, sondern auch zum aktiven Widerstand gegen gegenwärtige Bedrohungen. Angesichts des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unterstreichen Budanows Appelle die ungebrochene Aktualität des Kampfes gegen Völkermord und Kriegsverbrechen. Vor diesem Hintergrund erhält das Leitwort 'Nie wieder' eine neue, handlungsorientierte Bedeutung für die Gegenwart. Es geht nicht mehr nur um das Bewahren der Vergangenheit, sondern um konkrete Schritte in der heutigen Welt.
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