Stau an der ukrainischen Grenze: Wo sich die längsten Autoschlangen bilden.
Stand vom 25. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: Am Morgen des 25. Juni um 9:00 Uhr stauen sich an zwölf Grenzübergängen der Ukraine Fahrzeuge, die das Land verlassen wollen. Besonders stark betroffen ist die Route nach Polen, wo die Warteschlangen an den Kontrollpunkten erhebliche Ausmaße annehmen.
Auslastung der Grenzübergänge
An der Grenze zu Polen zeigt sich folgendes Bild:
- Kontrollpunkt 'Ustyluh' – 50 Pkw
- Kontrollpunkt 'Hruschiw' – 40 Pkw
- Kontrollpunkt 'Krakowez' – 90 Pkw
- Kontrollpunkt 'Schehyni' – 25 Pkw
Diese Zahlen belegen einen regen Autoverkehr in diese Richtung, was für Reisende zu Verzögerungen führen kann.
An anderen Kontrollpunkten hingegen gibt es keine Staus. Konkret sind die Übergänge 'Jahodyn', 'Rawa-Ruska', 'Smilnyzja' und 'Nyshankowytschi' frei. Dies könnte darauf hindeuten, dass diese Routen weniger nachgefragt werden oder dort schlicht weniger Fahrzeuge unterwegs sind.
An der Grenze zur Slowakei wurde ebenfalls nur eine geringe Anzahl von Autos registriert:
- Kontrollpunkt 'Malyj Beresnyj' – 6 Pkw
- Kontrollpunkt 'Uschhorod' – 10 Pkw
Hier zeigt sich ein moderates Verkehrsaufkommen.
An der Grenze zu Ungarn stellt sich die Lage wie folgt dar:
- Kontrollpunkt 'Tyssa' – 30 Pkw
- Kontrollpunkt 'Dswinkowe' – 20 Pkw
Auch diese Werte deuten auf eine vergleichsweise geringe Belastung hin.
An der Grenze zu Rumänien warten lediglich fünf Pkw am Kontrollpunkt 'Krasnojilsk' und fünf am Übergang 'Djakiwzi' – ein sehr niedriger Wert.
Was die Grenze zu Moldawien betrifft, so sind die Kontrollpunkte 'Mamalyha', 'Kelmenzi' und 'Rososchany' völlig frei, was eine ungehinderte Durchfahrt in dieser Richtung bedeutet.
Zusammenfassend zeigt die Situation an der ukrainischen Grenze am 25. Juni eine unterschiedliche Auslastung der Übergänge: Während sich vor allem an der Grenze zu Polen lange Schlangen bilden, bleibt die Durchfahrt an anderen Abschnitten problemlos möglich.
Die hohe Auslastung an den Grenzen könnte auf saisonale Reisen ukrainischer Bürger nach Europa zurückzuführen sein, da die Warteschlangen an den polnischen Kontrollpunkten in den Sommermonaten typischerweise zunehmen.
Die freie Fahrt an anderen Übergängen könnte hingegen darauf beruhen, dass diese Routen weniger beliebt sind oder alternative Wege genutzt werden. Da sich die Lage an der Grenze jederzeit ändern kann, empfiehlt es sich, aktuelle Meldungen zu verfolgen und Reisen rechtzeitig zu planen.
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