Energiekrise in der Region Tschernihiw: Fast neun von zehn Haushalten ohne Strom.
Katastrophale Lage in der Region Tschernihiw
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einem massiven Raketen- und Drohnenangriff am 20. Januar wurde in der Region Tschernihiw der Notfallplan mit allen drei Stufen aktiviert. Die Folge: 87 Prozent der Verbraucher sind derzeit ohne Strom. Diese extremen Notabschaltungen wurden notwendig, um das völlige Kollabieren des Netzes zu verhindern.
Die Anweisung zur Umsetzung dieses Sonderplans für Notabschaltungen (SGAW) kommt von der nationalen Netzgesellschaft 'Ukrenerho'. Deren Kommando muss innerhalb von drei Minuten ausgeführt werden, was die Dringlichkeit der Lage unterstreicht.
Energieinfrastruktur unter massivem Druck
Die Krise in Tschernihiw ist Teil einer größeren Notlage in der Ukraine. So sind beispielsweise in der Hauptstadt Kiew rund 4000 Wohngebäude ohne Heizung. In der Region Tschernihiw ist die Stromversorgung jedoch eine besonders kritische Frage für das Überleben der Zivilbevölkerung.
Die flächendeckenden Abschaltungen spiegeln den prekären Zustand der ukrainischen Energieinfrastruktur wider, die den anhaltenden Kriegshandlungen standhalten muss. Die Aktivierung des kompletten Notfallplans zeigt, dass dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Versorgung erforderlich sind, vor allem in den am stärksten betroffenen Gebieten.
Angesichts der Tatsache, dass 87 Prozent der Haushalte in der Region Tschernihiw im Dunkeln sitzen, sind ein sofortiges Eingreifen des Staates und der Energiekonzerne gefordert, um die humanitären Bedingungen der Bevölkerung zu verbessern.
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