Fruchtpreise in Odessa explodieren: Was Mandarinen, Bananen und Trauben jetzt kosten.
Lage auf dem Markt 'Tscheremuschki'
Nach Angaben von Novyny.live: Der Markt 'Tscheremuschki' in Odessa kämpft mit deutlich gestiegenen Preisen für Importfrüchte. Auslöser sind die explodierenden Kosten für Treibstoff und Strom. Obwohl der Marktbetrieb nach einem kürzlichen Beschuss schrittweise wieder aufgenommen wurde, schlagen sich die Mehrkosten bereits jetzt im Portemonnaie der Kunden nieder.
Die Preise variieren je nach Herkunftsland und Qualität der Ware. Aktuell müssen Verbraucher für folgende Früchte tief in die Tasche greifen:
- Trauben aus Moldau — 80 UAH pro Kilogramm;
- Bananen — 100 UAH pro Kilogramm;
- Zitronen — 150 UAH pro Kilogramm;
- Grapefruits — 130 UAH pro Kilogramm;
- Kiwi — 150 UAH pro Kilogramm;
- Mandarinen aus der Türkei — etwa 120 UAH pro Kilogramm;
- israelische Mandarinen — etwa 230 UAH pro Kilogramm;
- spanische Mandarinen — etwa 200 UAH pro Kilogramm;
- Granatäpfel aus Syrien — 160 UAH pro Kilogramm;
- Avocados — 120 UAH pro Stück;
- in der Ukraine angebaute Birnen — rund 120 UAH pro Kilogramm;
- ältere Birnensorten — 90 UAH pro Kilogramm;
- Äpfel — zwischen 50 und 80 UAH pro Kilogramm.
Ein Preisvergleich mit dem Neuen Basar zeigt ähnliche Tendenzen: Türkische Mandarinen kosten dort etwa 100–130 UAH, israelische rund 230 UAH pro Kilogramm. Äpfel der Sorte 'Fuji' sind für 80 UAH zu haben. Besonders exotische Früchte erreichen Spitzenpreise:
- Erdbeeren aus Griechenland — etwa 700 UAH pro Kilogramm;
- Heidelbeeren aus Marokko — bis zu 1500 UAH pro Kilogramm;
- Süßkirschen aus Peru — bis zu 1800 UAH pro Kilogramm.
Treiber der Preisexplosion
Hauptgrund für die Teuerung sind die massiv gestiegenen Energiekosten, die die gesamte Lieferkette belasten. Einige Landwirte geben bis zu 7000 UAH täglich allein für den Betrieb von Generatoren aus – Kosten, die sich in den Endpreisen widerspiegeln. Trotz dieser enormen Herausforderungen bemühen sich die Händler auf dem Markt 'Tscheremuschki', den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Die Preissprünge bei Obst sind symptomatisch für die gesamtwirtschaftliche Lage in der Ukraine. Steigende Ausgaben für Energie und Infrastruktur treiben die Kosten für nahezu alle Waren in die Höhe.
Die Situation verdeutlicht die enormen Schwierigkeiten, mit denen lokale Erzeuger und Händler unter den Bedingungen des Krieges zu kämpfen haben. Die vollständige Erholung des Marktes wird noch lange dauern. Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass die gestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel ihre Haushaltskassen weiter belasten werden. Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie direkt sich die Kriegsfolgen auf den Alltag der Menschen auswirken.
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