Frost und Logistikprobleme treiben Maispreise in die Höhe – Ukraine exportierte im Januar 2,9 Millionen Tonnen.
Preisentwicklung bei ukrainischem Mais
Nach Angaben von Novyny.live: Frostige Temperaturen und Verzögerungen in den Lieferketten haben die Maispreise in der Ukraine ansteigen lassen. Im Januar belief sich der Export auf 2,9 Millionen Tonnen. Die Exportpreise für Mais stiegen um 2 bis 3 US-Dollar und erreichten 211 Dollar pro Tonne. In Landeswährung bewegen sich die Preise zwischen 10.200 und 10.250 Hrywnja pro Tonne, inklusive Lieferung an die Schwarzmeerhäfen.
Wichtigste Abnehmerländer
Die Hauptabnehmer für ukrainischen Mais im Januar waren:
- Türkei - 625.000 Tonnen
- Italien - 606.000 Tonnen
- Spanien - 280.000 Tonnen
- Ägypten - 239.000 Tonnen
- Tunesien - 229.000 Tonnen
Die angespannte Marktlage wird dadurch verschärft, dass in der Ukraine noch fast 8% der Maisflächen nicht abgeerntet sind. Dies könnte die künftige Versorgungslage beeinflussen.
Die aktuelle Preisspirale, getrieben von Wetterkapriolen und logistischen Engpässen, stellt den Agrarsektor vor Herausforderungen. Der unvollständige Ernteprozess birgt Potenzial für weitere Marktschwankungen und könnte die Exportmengen beeinträchtigen. Angesichts der ungebrochen hohen Nachfrage der Abnehmerländer bleibt die Preisentwicklung in den kommenden Wochen besonders beobachtungswürdig.
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