Kupferpreise in der Ukraine klettern auf 500 Griwna pro Kilo: Wo die höchsten Erlöse winken.
Schrottmarkt in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine nutzen viele Menschen die Gelegenheit, Altmetall wie Kupfer zu verkaufen, um sich ein Zubrot zu verdienen. Im März 2026 erreicht der Preis für ein Kilogramm Kupfer in verschiedenen Landesteilen bis zu 500 Griwna. Für die Bevölkerung, die in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit nach Wegen sucht, ihr Einkommen aufzubessern, ist das ein starker Anreiz.
Regionale Unterschiede bei den Schrottpreisen
Die Vergütung für Kupferschrott fällt in der Ukraine je nach Region unterschiedlich aus:
- Oblast Kiew: zwischen 300 und 430 Griwna pro Kilo
- Oblast Saporischschja: zwischen 463 und 513 Griwna
- Oblast Winnyzja: zwischen 400 und 495 Griwna
- Oblast Lwiw: zwischen 400 und 480 Griwna
- Oblast Dnipropetrowsk: zwischen 493 und 513 Griwna
- Oblast Odessa: zwischen 490 und 515 Griwna
- Oblast Sumy: zwischen 400 und 435 Griwna
- Oblast Charkiw: zwischen 480 und 500 Griwna
Neben Kupfer zahlen Unternehmen bis zu 250 Griwna pro Kilo für Messing und zwischen 25 und 70 Griwna für Aluminium. Der wachsende Bedarf an Sekundärrohstoffen veranlasst viele Ukrainer dazu, zu Hause nach verwertbarem Schrott zu suchen, um von den attraktiven Preisen zu profitieren.
Nicht jedes Altmetall lässt sich jedoch in der Ukraine zu Geld machen. Manche Sorten sind vom Verkauf ausgeschlossen oder finden schlicht keine Abnehmer. Gleichzeitig bleiben bestimmte Materialien wie Kupfer stark nachgefragt, was der Bevölkerung zusätzliche Verdienstmöglichkeiten eröffnet.
Die steigenden Schrottpreise, vor allem für Kupfer, bewegen die Ukrainer also dazu, Altstoffe aktiv zu sammeln und abzugeben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um in der aktuellen wirtschaftlichen Lage finanziell über die Runden zu kommen.
Die Preisanstiege bei Schrott, speziell bei Kupfer, spiegeln die wirtschaftlichen Schwierigkeiten wider, mit denen die Menschen in der Ukraine kämpfen. In Zeiten finanzieller Instabilität wird der Verkauf von Sekundärrohstoffen für viele Familien zu einem entscheidenden Teil ihrer Überlebensstrategie. Gleichzeitig zeigt dies ein wachsendes Bewusstsein für das Recycling von Materialien, was sich positiv auf die Umweltsituation im Land auswirken könnte.
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