Neuer Markt in Odessa: Obst und Gemüse werden deutlich teurer – aktuelle Preise im Überblick.
Preisschübe bei Lebensmitteln auf dem Neuen Markt in Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Mit dem Einzug des Frühlings steigen auf dem Neuen Markt in Odessa die Lebensmittelpreise merklich an. Besonders betroffen sind Obst, Gemüse und Fleisch. Ein Grund dafür ist die beginnende Fastenzeit, die die Nachfrage nach pflanzlichen Produkten erhöht und den Markt unter Druck setzt. Die Händler bemühen sich zwar, Grundnahrungsmittel erschwinglich zu halten, doch die Verteuerung ist unübersehbar.
Laut Aussagen der Verkäufer sind die Preise für Gemüse auf dem Neuen Markt deutlich gestiegen, insbesondere für Blumenkohl.
„Gestern haben wir Blumenkohl noch für 180 (Hrywnja) verkauft, heute kam er für 200 im Großhandel an“, berichtete Händlerin Halyna.Auch Kartoffeln sind auf dem bekannten Markt „Prywos“ in Odessa teurer geworden. Gleichzeitig kommt nun vermehrt regionale Treibhausware auf den Markt, was die Preisentwicklung in den kommenden Wochen beeinflussen könnte.
Aktuelle Preise für Gemüse und Obst
Die Kosten für Gemüse variieren derzeit stark:
- Tomaten — ab 200 Hrywnja/kg
- Gurken — zwischen 120 und 170 Hrywnja/kg
- Jungkohl — 120 Hrywnja/kg
- Knoblauch (hausgemacht) — 150 Hrywnja/kg
Auch bei den Früchten sind die Preise gestiegen:
- Mandarinen — 100–120 Hrywnja/kg
- Äpfel — 60–80 Hrywnja/kg
- Heidelbeeren — 1100–1400 Hrywnja/kg
- Süßkirschen — 1800 Hrywnja/kg
Die Fleischpreise bereiten den Käufern ebenfalls Sorgen. Hähnchenfilet kostet 250 Hrywnja/kg, ein ganzes Hähnchen liegt bei 145 Hrywnja/kg. Putenfleisch bewegt sich zwischen 280 und 350 Hrywnja/kg. Die Verkäufer führen die gestiegenen Energiekosten als Hauptgrund für die Verteuerung an.
„In erster Linie ist der Strom teurer geworden. Die Produzenten haben sofort angekündigt, dass dies zu Preissteigerungen führen wird“, erklärte Händlerin Anastassija.
Bei den Räucherwaren kosten Wurst und Würstchen 350 Hrywnja/kg, geräuchertes Hähnchen 300 Hrywnja/kg. Avocados werden mit 110–120 Hrywnja/kg gehandelt, je nach Größe.
„Die Avocado ist etwas teurer geworden – 110 bis 120 Hrywnja, je nach Kaliber. Am stärksten gestiegen ist aber der Preis für Heidelbeeren – die kosten jetzt schon 1500 Hrywnja pro Kilo“, so Händlerin Iryna.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lebensmittelpreise auf dem Neuen Markt in Odessa mit dem Frühlingsbeginn deutlich angezogen haben. Dies hängt mit der erhöhten Nachfrage nach Obst und Gemüse während der Fastenzeit sowie mit weiteren wirtschaftlichen Faktoren zusammen. Die Händler versuchen, die Grundversorgung bezahlbar zu halten, doch der Aufwärtstrend ist deutlich spürbar.
Die steigenden Lebensmittelpreise in Odessa könnten besonders für Verbraucher während der Fastenzeit problematisch werden, wenn traditionell mehr Obst und Gemüse nachgefragt werden. Hinzu kommen höhere Energiekosten, die die Produktion verteuern und die Lage zusätzlich verschärfen. Käufer sollten sich auf mögliche Preisschwankungen in naher Zukunft einstellen, während die Händler nach Wegen suchen, ihre Waren weiterhin erschwinglich anzubieten.
Lesen Sie auch
- Gehälter im Mai: Ukrainischer Premier Schmyhal verdient knapp 129.000 Griwna
- Polen plant Anhebung des Mindestlohns für 2027: Diese Beträge sind im Gespräch
- Wegen Inflation: Russlands Zentralbank kann Leitzins nicht senken – Behörde geht gegen Wirtschaftsexperten vor
- Odessa plant großes Abwasserprojekt – illegale Einleitungen erzwingen Handeln
- Tankstellenpreise in Charkiw bleiben am 7. Juni stabil – das kostet Benzin, Diesel und Gas
- Euro-Tausch im Juni: Für Ukrainer bietet sich jetzt ein günstiges Zeitfenster

