Brennstoff in der Ukraine wird ab 2026 um 10% teurer: Gründe und Folgen.
Nach Angaben von inkorr.com: In der Ukraine übersteigt der Preis für Kraftstoff derzeit die tatsächlichen Marktpreise um 14–16%, und ab Anfang 2026 wird ein neuer Preisanstieg von 7–10% erwartet. Dies liegt an der Erhöhung der Steuern und dem Fehlen einer Kontrolle seitens des Staates, wie Marktexperten berichten. Darüber hinaus
schreibt „Kyiv 1“.
Analysten weisen darauf hin, dass die aktuelle Situation durch die Konzentration des Marktes in den Händen von nur wenigen großen Unternehmen verursacht wird, was zu einer Monopolisierung führt. Dadurch erzielen Tankstellen bis zu 8 Hrywnja Gewinn pro verkauftem Liter Kraftstoff, während die Einzelhandelspreise für Kraftstoff auf einem künstlich hohen Niveau gehalten werden.
Steuern steigen – Kraftstoff wird teurer
Ab dem 1. Januar 2026 beginnt in der Ukraine eine neue Phase der Erhöhung der Steuern auf Brennstoffe. Dies wird sich unweigerlich auf die Einzelhandelspreise von Benzin, Diesel und Autogas auswirken.
Es wird erwartet, dass die Steuern auf Kraftstoff steigen:
Benzin – von 271,7 auf 300,8 Euro pro Tonne;
Diesel – von 215,7 auf 253,8 Euro pro Tonne;
Flüssiggas – von 173 auf 198 Euro pro Tonne.
Laut ersten Prognosen könnten die neuen Sätze weitere 1,5–2 Hrywnja pro Liter Kraftstoff hinzufügen sowie etwa 5% zur Gesamterhöhung beitragen.
Mögliche Knappheit und Preisanstieg
Experten schätzen das Risiko einer Kraftstoffknappheit auf bis zu 40%, was zu einem dramatischen Preisanstieg und Unterbrechungen in der Lieferung führen könnte. Sie raten den Fahrern, sich im Voraus vorzubereiten und zumindest teilweise einen Kraftstoffvorrat anzulegen.
Im November sahen die Preise an den Tankstellen so aus: Benzin A-95 – 58,66 Hrywnja/l, Diesel – 56,52 Hrywnja/l, Autogas – 34,46 Hrywnja/l. Analysten warnen jedoch, dass die derzeitige Stabilität vorübergehend sein könnte und sich die Situation auf dem Markt in den kommenden Monaten ändern könnte.
Die nächsten Monate versprechen schwierig für ukrainische Fahrer zu werden. Angesichts der Steuererhöhungen wird der Preis für Kraftstoff unweigerlich steigen, und die Risiken einer Knappheit können die Situation weiter komplizieren. Fahrer sollten die Marktveränderungen beobachten, um rechtzeitig auf mögliche Lieferengpässe zu reagieren.
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