Kraftstoffpreise in Kiew steigen erneut an – aktuelle Kosten für Benzin und Diesel.
Neue Preissprünge an ukrainischen Tankstellen
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind die Spritpreise erneut gestiegen. Betroffen sind die Benzinsorten A-95 und A-100 sowie Dieselkraftstoff. Die Preise unterscheiden sich je nach Tankstelle, was bei Autofahrern für Verunsicherung sorgt. Stand 5. März 2023 kostet ein Liter Benzin A-95 zwischen 67,90 und 74,89 Hrywnja. Der Premiumkraftstoff A-100 wird mit 77,90 bis 81,29 Hrywnja pro Liter gehandelt. Diesel ist derzeit für etwa 67,90 bis 76,69 Hrywnja je Liter zu haben.
Bereits am Vortag, dem 4. März 2023, lagen die Preise für A-95 zwischen 63,99 und 73,99 Hrywnja. Für A-100 wurden an diesem Tag 78,99 bis 80,99 Hrywnja fällig, Diesel kostete 63,99 bis 73,99 Hrywnja. In der Region Kiew zeigt sich ein ähnliches Bild: Hier bewegen sich die Preise für A-95 zwischen 54,99 und 74,89 Hrywnja, während A-100 bei etwa 80,99 bis 81,29 Hrywnja liegt. Diesel wird regional mit 63,00 bis 76,69 Hrywnja angeboten. Autogas (LPG) ist für rund 36,00 bis 41,99 Hrywnja pro Liter erhältlich.
Folgen für Wirtschaft und Verbraucher
Der Abgeordnete Danylo Hetmanzew hat sich aufgrund der drastischen Preiserhöhungen an die Leitung des ukrainischen Antimonopolkomitees gewandt und die Bedeutung einer strengen Preiskontrolle betont. Der Ökonom Oleg Pendsin äußerte die Befürchtung,
„dass der Benzinpreis potenziell noch um etwa 10 Hrywnja pro Liter steigen könnte“. Diese Prognose schürt zusätzliche Ängste bei Fahrern und Verbrauchern. Das Antimonopolkomitee hat die Tankstellennetze bereits aufgefordert, die Gründe für die jüngsten Preiserhöhungen bei Benzin offenzulegen.
Die steigenden Kraftstoffkosten in der Ukraine könnten schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. Da Transportkosten in fast alle Waren und Dienstleistungen einfließen, droht eine breite Preisspirale. Die Kontrolle durch das Antimonopolkomitee soll ungerechtfertigte Preistreiberei verhindern und für Stabilität auf dem Markt sorgen. Sollten die Preise jedoch weiter klettern, müssen sich Verbraucher auf zusätzliche finanzielle Belastungen einstellen, was den Konsum im Land insgesamt dämpfen könnte. Die Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges besonders sensibel.
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