Fischpreise in Odessa: Karpfen, Barsch und Co. behalten ihren Preis.
Aktuelle Marktlage auf dem Odessaer Priwos
Nach Angaben von Novyny.live: Seit Jahresbeginn zeigen sich die Fischpreise auf dem bekannten Markt Priwos in Odessa erfreulich stabil. Besonders nachgefragt werden dabei preisgünstige Süßwasserfische. Zu den Bestsellern zählen:
- Karpfen
- Karausche
- Zander
Konkret kosten lebender Karpfen und große Karausche 200 Hrywnja pro Kilogramm. Kleine Karausche sind für 120 Hrywnja zu haben. Der Silberkarpfen (Tolstolobik) liegt preislich zwischen 100 und 150 Hrywnja, Hecht bei 200 Hrywnja. Zander schlägt mit 350 Hrywnja zu Buche, Wels kostet 250 Hrywnja pro Kilogramm.
Händlermeinungen und ein Ausblick
Welsfleisch wird mit 400-450 Hrywnja gehandelt, der Rogen (Kaviar) desselben Fisches bei 450 Hrywnja. Die lokale Odessaer Plötze (Gloß) kostet zwischen 300 und 500 Hrywnja. Prognosen für das Jahr 2026 sehen folgende Preise vor:
- Brasse (Plötze) – ab 100 Hrywnja pro Kilogramm
- Silberkarpfen – ab 85-90 Hrywnja pro Kilogramm
- Wels – ab 150 Hrywnja pro Kilogramm
- Graskarpfen (Weißer Amur) – bis zu 90 Hrywnja pro Kilogramm
Die Händlerin Jelena bestätigt die Lage: 'Seit Neujahr haben wir die Preise nicht erhöht. Wir halten sie stabil. Die Kunden fragen besonders nach Karausche und Silberkarpfen, weil sie erschwinglich sind. Die Lieferketten funktionieren normal.'
Für Forelle wird ein Anstieg auf 200-240 Hrywnja erwartet, Seehecht (Hoki) soll 150-180 Hrywnja kosten. Pangasius wird voraussichtlich bei etwa 140 Hrywnja liegen. Diese Preisstabilität, gerade bei preiswerten Arten, ist ein gutes Zeichen für budgetbewusste Käufer. Der Priwos ist einer der größten und traditionsreichsten Märkte der Region, dessen Preise oft richtungsweisend sind.
Die stabile Preissituation am Odessaer Fischmarkt deutet auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage hin, insbesondere bei günstigen Arten. Das starke Interesse an Karausche und Silberkarpfen spiegelt die aktuelle Kaufkraft vieler Haushalte wider. Solange sich die Rahmenbedingungen bei Lieferungen und Wirtschaftslage nicht wesentlich ändern, dürften die Preise auf diesem Niveau verharren. Das gibt Verbrauchern Planungssicherheit und fördert die Nachfrage nach frischem Fisch insgesamt.
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