Wintermarkt in Odessa: Was kosten Obst, Gemüse und Fleisch wirklich?.
Preisanalyse für Lebensmittel in Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Eine Untersuchung der Marktpreise in Odessa während der Wintermonate zeigt: Die Preise für Gemüse bleiben aufgrund aufwändiger Logistik und teurer Gewächshausproduktion hoch. Besonders nachgefragt sind bei den Kunden Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl und Milchprodukte. Aktuell müssen Verbraucher für folgende Waren tief in die Tasche greifen:
- Zucchini, Auberginen und Paprika kosten 250 Hrywnja pro Kilogramm.
- Frische Möhren sind bei etwa 300 Hrywnja pro Kilogramm angesiedelt.
- Junger Kohl schlägt mit 150 Hrywnja pro Kilogramm zu Buche.
- Gurken kosten zwischen 200 und 400 Hrywnja pro Kilogramm.
Bei den Früchten dominieren Fuji-Äpfel für 80 Hrywnja das Kilo, während Mandarinen zwischen 100 und 130 Hrywnja kosten. Die Verkäuferin Irina weist auf eine neue, israelische Mandarinenernte hin, die für 220 Hrywnja pro Kilogramm angeboten wird und durch hervorragenden Geschmack überzeugen soll. Erdbeeren aus Griechenland erreichen Spitzenpreise von 700 Hrywnja, peruanische Kirschen können sogar bis zu 1800 Hrywnja pro Kilogramm kosten.
Lage bei Milchprodukten und Fleisch
Die Preise für Milchprodukte zeigen sich dagegen stabil. Suluguni-Käse ist für 350 Hrywnja pro Kilogramm zu haben, bulgarische Feta-Brynza für 300 Hrywnja. Die Verkäuferin Olga berichtet, dass die Käsepreise im Vergleich zur Vorweihnachtszeit konstant geblieben sind und das Angebot an Schafsmilchprodukten stetig wächst. Gefüllter Truthahnhals wird für 350 Hrywnja pro Kilogramm angeboten, Würstchen zum gleichen Preis. Verkäuferin Valentina gibt an, dass der Preis für gebratenes und geräuchertes Fleisch bei etwa 450 Hrywnja pro Kilogramm liegt.
Insgesamt zeigt der Odessaer Markt für viele Produkte stabile Preise, auch wenn einige Positionen weiterhin sehr kostspielig sind. Die Nachfrage nach Gemüse und Milchprodukten bleibt trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen für die Verbraucher hoch. Die hohen Kosten für Gemüse und manches Obst sind nicht nur saisonal bedingt, sondern spiegeln auch globale Faktoren wie gestiegene Logistik- und Produktionskosten wider. Die Stabilität bei Milchprodukten deutet auf eine gewisse Anpassungsfähigkeit des Marktes hin, doch die Frage der langfristigen Bezahlbarkeit von Grundnahrungsmitteln bleibt aktuell.
Lesen Sie auch
- Staat springt ein: Bis zu 16 Millionen Griwna für zerstörte Betriebe in Odessa
- 500 Millionen für die Heizsaison: Wie Charkiw sich auf neue russische Angriffe vorbereitet
- Gehaltserhöhung für Soldaten auf bis zu 460.000 Griwna: EU-Kredite dafür tabu
- Hauptursache der Inflation in der Ukraine benannt: Diese Bevölkerungsgruppen trifft es am härtesten
- Kriegskosten treiben Russland in die Haushaltskrise: Defizit von 6 Billionen Rubel
- Europas Gebrauchtwagenmarkt: Chinesische E-Autos verlieren rasant an Wert – nach drei Jahren nur noch 38 Prozent

