Tschernobyl gegen Hiroshima: Warum eine Stadt wiederauferstanden ist, während die andere eine Zone bleibt.

Tschernobyl gegen Hiroshima: Warum eine Stadt wiederauferstanden ist, während die andere eine Zone bleibt
Tschernobyl gegen Hiroshima: Warum eine Stadt wiederauferstanden ist, während die andere eine Zone bleibt
Im 20. Jahrhundert wurde die Welt Zeugin von drei Katastrophen, die die Einstellung zu nuklearen Technologien veränderten. Zwei davon ereigneten sich in Japan gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die dritte - im Kernkraftwerk Tschernobyl im Jahr 1986. Die japanischen Städte erholten sich, während Tschernobyl seit Jahrzehnten eine gefährliche Zone bleibt.

Im August 1945 warf Amerika Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und tötete Zehntausende von Menschen. Es wurde ein Anstieg von Krebs und anderen Krankheiten beobachtet, aber das Strahlungsniveau in den Städten sank, was eine Erholung ermöglichte.

Der Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 verbreitete radioaktive Substanzen über ein weites Gebiet und machte die Sperrzone für eine Besiedlung gefährlich. Hunderttausende von Menschen litten unter Strahlenbelastung, und die Folgen dauern bis heute an.

Der Unterschied liegt im Umfang und in der Zusammensetzung der Emissionen: Atombomben zerfallen schneller als die sich allmählich zersetzenden radioaktiven Elemente aus Tschernobyl. Diese Art der Verschmutzung erklärt den Unterschied in der Erholung der japanischen Städte und der menschenleeren Zone von Tschernobyl.

Nach den tragischen Ereignissen in Japan und Tschernobyl wurde die Reaktion auf nukleare Technologien Gegenstand intensiver Studien. Die Erholung der Städte in Japan war vergleichsweise schnell, da die Strahlung von den Atombomben in Hiroshima und Nagasaki schnell nachließ. Gleichzeitig führten die langfristigen Folgen des Unfalls im Kernkraftwerk Tschernobyl dazu, dass die Umgebung des Kraftwerks bis heute für Menschen gefährlich bleibt.


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