Tsunami auf Kamtschatka beschädigte die Basis der Pazifikflotte der Russischen Föderation: Details zu den Zerstörungen.
Die Basis der Pazifikflotte der Russischen Föderation im Gewässer der Bucht von Krasheninny wird in der Nähe des Dorfes Ryibachy auf Kamtschatka infolge eines Tsunamis, der durch ein Erdbeben in der Region verursacht wurde, erheblich beschädigt. Dies berichtete das Nachrichtenblatt The Telegraph.
Auf Satellitenbildern ist zu sehen, dass ein Teil eines der Docks der Basis vom Pier abgerissen ist und möglicherweise von seinem gewohnten Platz verrutscht ist. Die Firma Umbra Space erhielt diese Bilder mit Satelliten, die Radarsysteme (SAR) verwenden, die durch Wolken sehen, was die Beobachtung nach dem Tsunami im Bereich der Marinebasis in Ryibache erschwert.
Experten bemerken, dass keine Schäden an der Unterwasserflotte der Russischen Föderation festgestellt wurden. Analysten weisen auch auf die Möglichkeit von Schäden an U-Booten hin, die durch Aufprallschäden und das Eindringen von Wasser durch Zugangsöffnungen nach dem Tsunami verursacht werden.
Das Erdbeben auf der Halbinsel Kamtschatka in der Nacht zum 30. Juli hatte eine Amplitude von bis zu 8,7 Punkten und gilt als eines der stärksten seit 1952. Außerdem wurde von einem Überlauf berichtet, der eine Stadt in Russland überflutete, und von der Abschaltung einer Millionenstadt in Sibirien vom Internet aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen.
Kurze Zusammenfassung
Das durch das Erdbeben auf Kamtschatka verursachte Tsunami führte zu erheblichen Zerstörungen an der Militärbasis der Pazifikflotte der Russischen Föderation. Teile der Docks wurden vom Pier abgerissen, aber Schäden an der Unterwasserflotte wurden nicht festgestellt. Das Erdbeben stellte sich als eines der stärksten der letzten Jahrzehnte heraus und verursachte auch andere negative Folgen in verschiedenen Regionen Russlands.
Lesen Sie auch
- Russischer Angriff auf die Region Sumy am 10. Juli: Zwei Verletzte in Trostjanez und vier weitere in der Oblast
- Ryanair-Notlandung nach Druckabfall: Passagier teilweise aus Fenster gesogen
- Tödlicher Angriff auf Hafen in der Region Odessa: Ein Mitarbeiter stirbt, Feuer bricht aus
- Drohnenangriff auf Moskau: Brände an Raffinerien und Flugausfälle
- Tödlicher Angriff auf Kramatorsk: Vier Tote, darunter ein 14-Jähriger
- Tote und Verletzte bei Angriffen auf Saporischschja und Gebiet Dnipropetrowsk – Einsatzkräfte erneut beschossen

