Podoljak über die demilitarisierte Zone in Donbass: Diskussion ist bisher nur theoretisch.
Nach Angaben von ТСН: Der Berater des Leiters des Büros des Präsidenten der Ukraine, Mykhailo Podoljak, hat die Informationen der Zeitung Le Monde kommentiert, die angeblich die Bereitschaft der Ukraine zur Schaffung einer demilitarisierten Zone in Donbass ansprechen, und bezeichnete die Diskussion als "ausschließlich theoretisch".
Theoretische Diskussionen
Laut Podoljak wird das Format, das die Schaffung einer Pufferzone mit aktiver Überwachung vorsieht, nur im Kontext möglicher zukünftiger Sicherheitsgarantien betrachtet.
„Die Diskussion ist derzeit ausschließlich theoretisch. Offensichtlich werden im Verhandlungsprozess alle möglichen Formate berücksichtigt, einschließlich der potenziellen Option eines Stopps entlang der Linie des direkten Konflikts. Ebenso offensichtlich ist, dass ein solches Format theoretisch die Möglichkeit der Bildung einer sogenannten Puffer- (demilitarisierten) Zone vorsieht, die einer aktiven Überwachung bedarf. Allerdings wird all dies bisher nur im Kontext der Sicherheitsgarantien diskutiert“, - sagte Podoljak.
Er betonte, dass die endgültigen Entscheidungen vom Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, bekannt gegeben werden.
Schwierige territoriale Zugeständnisse
Le Monde wies darauf hin, dass die Ukraine angeblich zu schwierigen territorialen Zugeständnissen bereit ist, indem sie der Schaffung einer demilitarisierten Zone in Donbass im Rahmen eines neuen Friedensplans zustimmt, den Selenskyj ausarbeitet. Podoljak wies darauf hin, dass eine solche Zone den Abzug ukrainischer und russischer Truppen von beiden Seiten der Frontlinie und die Kontrolle internationaler Kräfte, idealerweise mit Beteiligung der USA, zur Verhinderung neuer Aggressionen vorsieht.
Zusammen mit dem hat der Berater des Präsidenten der Ukraine, Dmytro Lytvyn, darauf hingewiesen, dass Le Monde diese Erklärung inkorrekt wiedergegeben hat: Es gibt keine endgültige Zustimmung seitens Kiew und Entscheidungen können nur vom Staatsoberhaupt oder dem Volk der Ukraine getroffen werden.
Die Diskussion über die Schaffung einer demilitarisierten Zone bleibt im Land ein sensibles Thema, da es um Sicherheit und territoriale Integrität geht. Die weiteren Schritte der Ukraine können von internationaler Unterstützung und der Reaktion auf aktuelle Herausforderungen abhängig sein, daher behält sich Präsident Selenskyj das Recht vor, endgültige Entscheidungen zu treffen.
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