Die Grenzschutzbehörde führt keine Statistik über die Abreise von Männern im Alter von 18 bis 22 Jahren.
Der Abgeordnete wandte sich für Informationen an die Grenzschützer
Nach Angaben von inkorr.com: Der Volksabgeordnete Jaroslaw Schelesnjak stellte eine Anfrage an die Staatliche Grenzschutzbehörde zur Anzahl der Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren, die die Möglichkeit zur Ausreise ins Ausland nach der Aufhebung der Beschränkungen genutzt haben. Doch die Grenzschützer teilten mit, dass sie keine solche Statistik führen. Dazu schrieb Schelesnjak in seinem Telegramm.
„Ich wollte von der Grenzschutzbehörde erfahren, wie viele Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren das Recht auf Ausreise ins Ausland seit der Aufhebung der Beschränkungen wahrgenommen haben. Es stellt sich heraus, dass wir nicht einmal eine solche Statistik führen“, – schrieb Schelesnjak.
Neue Ausreisebestimmungen und Verantwortung
Wir erinnern daran, dass die Regierung die Regeln für das Überqueren der Grenze für junge Männer präzisiert hat, und ihnen die Ausreise ins Ausland während des Kriegszustands erlaubt hat. Dazu ist es notwendig, ein militärisches Dokument in Papier- oder elektronischer Form zu besitzen.
Die Staatliche Grenzschutzbehörde stellte ebenfalls fest, dass nach Einführung dieser neuen Regeln kein signifikanter Anstieg der Personen beobachtet wurde, die ins Ausland reisen. Darüber hinaus hat die Regierung ein Gesetzesprojekt an die Werchowna Rada vorgelegt, das eine strenge Verantwortung für Verstöße gegen die Ausreisevorschriften für junge Männer vorsieht.
Somit bleiben die Daten zur Anzahl der Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren, die ins Ausland gereist sind, unzugänglich, obwohl die Regeln für diese Altersgruppe präzisiert wurden und die Verantwortung für deren Verstöße gestiegen ist. Dies zeugt von den fortdauernden Bemühungen des Staates, die Kontrolle über die Ausreise junger Männer während des Kriegszustands sicherzustellen und die Disziplin in dieser Angelegenheit zu stärken.
Lesen Sie auch
- Durchsuchungen bei Beteiligtem der „Mindich-Aufnahmen“: Was bisher über den Fall bekannt ist
- Razzia bei der ukrainischen Finanzaufsicht: Verschwanden 200 Millionen für Befestigungsanlagen?
- Schlüssel-EU-Reformgesetze, die vom Parlament der Ukraine verabschiedet wurden: Was dies für die Freigabe von 4 Milliarden Euro bedeutet
- Geplante Gehaltserhöhung für ukrainische Soldaten: Warum 30.000 Griwna schwierig umzusetzen sind
- Klaffende Finanzierungslücke: Ukrainische Regierung verweigert Armee-Gelder im Haushalt 2026 – Fehlbetrag von 180 Milliarden
- Ukraine entgeht 2024 einer Finanzkrise: So steht es um die Wirtschaft

