Ab 2026: Höhere Zulagen für Staatsdiener und Lehrer durch Dienstjahre.
Neue Regelungen für Dienstalterszulagen ab 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 erhalten Beschäftigte im öffentlichen Dienst und in kommunalen Einrichtungen der Ukraine eine gesetzlich garantierte Zulage zum Grundgehalt für ihre Dienstjahre. Diese Regelung ist im Gesetz Nr. 4695-IX 'Über den Staatshaushalt 2026' verankert und betrifft verschiedene Berufsgruppen, darunter Staatsbedienstete, Lehrkräfte und Mitarbeiter im öffentlichen Sektor. Die Neuregelung soll langjährige Berufserfahrung stärker honorieren.
Für Beamte im Staatsdienst sieht das Gesetz eine Steigerung von 2 Prozent des Grundgehalts pro Dienstjahr vor, maximal jedoch 30 Prozent. Die Höchstgrenze ist somit nach 15 Jahren erreicht. Pädagogen, wissenschaftliche Mitarbeiter und Lehrkräfte profitieren von einer deutlich höheren Staffelung: Sie erhalten 10 Prozent nach drei Jahren, 20 Prozent nach zehn Jahren und schließlich 30 Prozent nach zwanzig Jahren im Dienst. Ebenfalls nach diesem für Lehrer geltenden Modell werden die Zulagen für Mitarbeiter in Kultur, Sport und im Sozialwesen berechnet.
Anhebung der Grundgehälter
Parallel zu den Dienstalterszulagen steigt zum 1. Januar 2026 auch die tarifliche Grundvergütung. Die Tarifstufe 1 wird dann 3.470 Hrywnja betragen, gegenüber bisher 3.195 Hrywnja. Der gesetzliche Mindeststundenlohn erhöht sich auf 52 Hrywnja. Diese Anpassungen sind Teil der Bemühungen, die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor zu verbessern und Fachkräfte zu halten.
Zu den Berechtigten für die Dienstalterszulage zählen unter anderem:
- Buchhalter
- Staatsbedienstete
- Medizinisches Personal
- Lehrkräfte
- Wissenschaftlich-pädagogisches Personal
- Beschäftigte im öffentlichen Sektor
Die Höhe der Zulagen variiert je nach Berufsgruppe, bleibt aber in den Grundsätzen klar: Staatsdiener erhalten 2 Prozent pro Jahr, während für Lehrer und vergleichbare Berufe die gestaffelten Sätze von 10, 20 und 30 Prozent gelten. Ziel der Reform ist es, langfristige Karrieren im Staatsdienst attraktiver zu gestalten und die Bindung erfahrener Fachkräfte zu stärken.
Die im Haushaltsgesetz für 2026 vorgesehenen Änderungen dürften die Motivation im öffentlichen Sektor spürbar beeinflussen. Die verbesserte Honorierung der Berufserfahrung kann ein Anreiz sein, länger im Dienst zu bleiben. Die gleichzeitige Anhebung der Tarifgrundlage unterstreicht das Bestreben des Staates, die finanzielle Situation der Beschäftigten zu verbessern – was sich positiv auf die Arbeitsqualität und die Leistungsfähigkeit der Institutionen auswirken könnte.
Quelle: Gesetz der Ukraine Nr. 4695-IX 'Über den Staatshaushalt 2026'
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