Ukrainische Hochhäuser können innerhalb von 48 Stunden einfrieren: Was ist zu tun.
Nach Angaben von inkorr.com: Mit dem Kältezuwachs und der Bedrohung neuer Angriffe auf die Energieinfrastruktur könnten ukrainische Städte vor einem kommunalen Kollaps stehen. Bei starkem Frost und fehlender Heizung riskieren Hochhäuser, innerhalb von nur zwei Tagen zu unbewohnbaren Eisfallen zu werden.
Nachteile und mögliche Folgen
Oleg Popenko, ein Experte im Bereich Wohnungswesen und kommunale Dienstleistungen, warnt, dass bei -20°C Plattenhäuser bereits nach 36-48 Stunden auskühlen können, was zu einem Ausfall der Heizsysteme durch das Einfrieren des Wassers in den Rohren führen kann.
'Ein Mehrfamilienhaus, eine Plattenbauweise, kühlt bei -20°C nach 36-48 Stunden aus. Nach 48 Stunden, wenn die Wetterprognose zeigt, dass die niedrigen Temperaturen eine Woche lang anhalten werden, sollte das Wasser abgelassen werden. Andernfalls wird es wie in Altschewsk, wo alles komplett eingefroren ist', betonte der Experte.
Was zu tun ist
Um eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden, muss dringend vorbereitet und auf lokaler Ebene eine Übung mit dem Stab durchgeführt werden. Dies erfordert eine erhebliche Anzahl von Fachleuten, die derzeit fehlen. Es sollte klar festgelegt werden, wie viele und welche Personen mit dem Ablassen des Wassers beauftragt werden, die Schulung der Mitarbeiter durchgeführt und die Bereitschaft zu Maßnahmen in jeder Stadt überprüft werden.
Untätigkeit in diesem Bereich kann zu tragischen Folgen führen, daher sollte jede Stadt dringend reagieren und sich auf einen möglichen Kollaps des Wohnungsbestands unter den Bedingungen von Krieg und Instabilität vorbereiten.
Mit dem bevorstehenden Kälteeinbruch in der Ukraine steigt das Risiko eines kommunalen Kollapses wegen möglicher Einfrierungen von Heizsystemen in Hochhäusern. Experten fordern dringende Maßnahmen und Vorbereitungen, um Situationen zu vermeiden, die ernsthafte Folgen für die Bewohner haben könnten.
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