Jermak reagierte auf die Abstimmung des Parlaments über NABU und SAP - was er sagte.
Präsidentieller Entwurf über die Unabhängigkeit von NABU und SAP
Der Chef des Präsidialamtes Andrij Jermak wies auf die Abstimmung über den Gesetzentwurf von Präsident Wolodymyr Selenskyj im Obersten Rat der Ukraine hin. Er nannte es großartig. Darüber schrieb Jermak am Donnerstag, dem 31. Juli, in Telegram.
Jermak betonte, dass 331 Volksabgeordnete für gestimmt haben.
'Wir haben eine großartige Zivilgesellschaft, wunderbare Jugend, die Präsident Wolodymyr Selenskyj hört. Es gibt einen schnellen Dialog zwischen Regierung und Gesellschaft.', - betonte er.
Seinen Worten zufolge ist dies echte Demokratie, wenn die Meinungen der Menschen gehört werden und es Schritte sowie Reaktionen gibt.
Der Leiter des Präsidialamtes bedankte sich bei den Abgeordneten für die Abstimmung.
'Die Sieger sind alle, vor allem die demokratische Ukraine.', - fügte Jermak hinzu.
Zur Erinnerung: Am 31. Juli unterstützte das Parlament den Gesetzentwurf zur Rückgabe der Befugnisse an NABU und SAP.
Auch während der Sitzung kündigte der Abgeordnete Dmytro Kostiuk an, die Fraktion 'Diener des Volkes' zu verlassen. Er erklärte, dass der Grund das Abstimmen über den Gesetzentwurf zur Entziehung der Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden sei.
Während der Abstimmung äußerten die ukrainischen Abgeordneten ihre Unterstützung für den Gesetzentwurf des Präsidenten über die Unabhängigkeit von NABU und SAP, was als wichtiger Schritt zur Stärkung der Demokratie in der Ukraine angesehen wird.Lesen Sie auch
- Selenskyj behält Syrskyj im Amt: Wer folgt auf Jermak?
- Tusk begrüßt Selenskyjs Entscheidung zur Freigabe von Geheimdienst- und Sicherheitsarchiven
- Neue Wege in den polnisch-ukrainischen Beziehungen: Selenskyj kündigt konkrete Maßnahmen an
- Selenskyj bricht sein eigenes Versprechen: Wie der Präsident die Verfassungsordnung untergrub
- Neue Führung bei der SBU: Selenskyj ernennt Übergangschef
- Neue Führung in Sicherheitsbehörden: Selenskyj tauscht Spitzenpersonal von SBU und Nationalpolizei aus

