Finanzspritze für Existenzgründer: Bis zu 42.000 UAH für Haushalte in Kirowohrad und Tscherkassy.
Wer in den Regionen Kirowohrad und Tscherkassy förderberechtigt ist
Nach Angaben von Novyny.live: Haushalte in den Oblasten Kirowohrad und Tscherkassy können noch bis zum 9. Februar 2026, 23:59 Uhr, finanzielle Unterstützung vom Estnischen Flüchtlingsrat beantragen. Das Programm zielt darauf ab, die Gründung oder Wiederaufnahme einer durch den Krieg beeinträchtigten wirtschaftlichen Tätigkeit zu fördern. Die Fördersummen liegen zwischen 29.000 und 42.000 Hrywnja. Diese Initiative ist Teil der breiteren internationalen Hilfe für die Ukraine.
Das Programm "Emergency Livelihood Support"
Die Fördermaßnahme trägt den Namen 'Emergency Livelihood Support' (Programm zur akuten Existenzsicherung). Sie richtet sich gezielt an vulnerable Bevölkerungsgruppen. Zu den förderberechtigten Personenkreisen zählen:
- Binnenvertriebene;
- Arbeitslose Personen über 50 Jahre;
- Familien mit drei oder mehr Kindern;
- Familien mit Kindern unter zwei Jahren;
- Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren;
- Haushalte mit Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen;
- Familien mit Angehörigen ab 60 Jahren;
- Haushalte, in denen alle erwerbsfähigen Mitglieder zwischen 18 und 49 Jahren arbeitslos sind.
Das Bewilligungsverfahren durchläuft mehrere Stufen. Zunächst wird die formale Antragskonformität geprüft. Anschließend folgt eine inhaltliche Bewertung nach Kriterien wie Umsetzungsfähigkeit der geplanten Tätigkeit, Motivation und Aktualität des Vorhabens. Danach erfolgt die finale Auswahl der Anträge. Den Abschluss bildet eine Überprüfungsphase, die ein Gespräch mit jedem ausgewählten Antragsteller beinhaltet.
Das Kernziel ist es, von den Kriegsfolgen betroffene Haushalte zu stabilisieren und ihnen eine wirtschaftliche Perspektive zu eröffnen. Die Zuschüsse können eine entscheidende Starthilfe für den Weg zurück in die finanzielle Eigenständigkeit sein.
Dieses vom Estnischen Flüchtlingsrat initiierte Programm ist Teil der internationalen Gemeinschaftsbemühungen, die Ukraine im Krieg zu unterstützen.
Besonders bedeutsam ist der Fokus auf die am stärksten betroffenen Gruppen. Die finanzielle Unterstützung kann deren Lage spürbar verbessern und gleichzeitig den Wiederaufbau lokaler Wirtschaftsstrukturen und die Unternehmensentwicklung in den unterstützungsbedürftigen Regionen voranbringen.
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