Ab 2026: EU-Reisende aus Drittstaaten benötigen vorab eine digitale Einreiseerlaubnis.

Ab 2026: EU-Reisende aus Drittstaaten benötigen vorab eine digitale Einreiseerlaubnis
Ab 2026: EU-Reisende aus Drittstaaten benötigen vorab eine digitale Einreiseerlaubnis

Die neue Einreisegenehmigung ETIAS

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem zweiten Halbjahr 2026 müssen sich Bürger aus visumbefreiten Ländern vor einer Reise in die Europäische Union online registrieren. Voraussetzung ist ein biometrischer Reisepass. Die elektronische Reisegenehmigung ETIAS kostet 20 Euro pro Person und ist bis zu drei Jahre oder bis zum Ablauf des Passes gültig. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden EU-Strategie zur Stärkung der Grenzsicherheit.

Das Verfahren soll die Sicherheitskontrollen an den EU-Außengrenzen verbessern und gleichzeitig den Grenzübertritt für berechtigte Reisende beschleunigen. Der Antrag wird online gestellt, beinhaltet Sicherheitsfragen und wird automatisch geprüft. Die Genehmigung wird anschließend per E-Mail versendet.

Wer ist von der ETIAS-Pflicht befreit?

Für bestimmte Personengruppen entfällt die Notwendigkeit einer ETIAS-Genehmigung. Ausgenommen sind:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren,
  • Personen über 70 Jahre,
  • Inhaber eines Schengen-Visums oder einer nationalen Langzeitaufenthaltserlaubnis,
  • sowie ukrainische Staatsbürger mit temporärem Schutzstatus.

Durch diese Ausnahmen soll die Reisefreiheit für besonders schutzbedürftige oder bereits überprüfte Personen gewahrt bleiben. ETIAS zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig legales Reisen zu erleichtern. Das System ermöglicht eine Vorabprüfung von Reisenden noch vor deren Ankunft an der Grenze, was Risiken im Zusammenhang mit illegaler Migration und Terrorismus mindern soll. Die Einführung unterstreicht die Anpassung der EU an die veränderten globalen Sicherheitsanforderungen und strebt einen effizienteren Grenzschutz an.


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