Europa ist weiterhin von russischen Energieressourcen abhängig: Neue Daten.
Laut der Publikation Euroactiv hat die Europäische Union im Jahr 2024 über 21,9 Milliarden Euro für russische Energieressourcen ausgegeben. Dieser Betrag übersteigt die finanzielle Unterstützung, die die Ukraine im selben Jahr von der EU erhalten hat.
Der Publikation zufolge hat die EU im vergangenen Jahr etwa 21,9 Milliarden Euro für den Import russischer Brennstoffe ausgegeben, was nur 1% weniger ist als im Vorjahr. Zum Vergleich: dieser Betrag übersteigt die 18,7 Milliarden Euro an finanzieller Unterstützung, die die EU im selben Jahr der Ukraine gewährt hat.
Trotz der Sanktionen werden russisches Öl, Gas und LNG weiterhin nach Europa geliefert, und zwar durch Infrastruktur und politische Abkommen. Die Europäische Union plant, bis 2027 russische Energieressourcen loszuwerden, aber es gibt Länder, die diese Initiative nicht unterstützen.
Pläne für Energieressourcen
Laut dem Plan der EU sollten neue Gasverträge mit Russland bis Ende 2027 eingestellt werden, während kurzfristige Verträge bis Mitte 2026 auslaufen sollten. Was Öl, Gas und LNG betrifft, sollen Verträge bis 2027 aufgehoben werden.
In Bezug auf die Energiepolitik haben die EU-Länder unterschiedliche Ansätze. Es gibt solche, die die Abhängigkeit von russischen Ressourcen aufgrund niedriger Preise unterstützen, und solche, die nach Alternativen im Energiebereich suchen.
Im Jahr 2024 gab die Europäische Union über 21,9 Milliarden Euro für russische Energieressourcen aus, was mehr ist als die finanzielle Unterstützung, die der Ukraine im selben Jahr gewährt wurde. Die Europäische Union plant, bis 2027 russische Energieressourcen loszuwerden, aber nicht alle Länder unterstützen derzeit diese Initiative.
Lesen Sie auch
- Wohneigentum für junge Leute: Kredit zu 7 % Zinsen – wer ist berechtigt?
- Bis zu 460.000 Griwna im Monat: Ukraine lockt mit Rekordprämien für neue Militärverträge
- Aus für die grünen ATB-Märkte: Warum die Kette das Experiment beendete
- Kriegskosten treiben Russlands Schulden in die Höhe: 56 Regionen droht Haushaltsloch
- Alte Dollarnoten müssen akzeptiert werden: Ukrainische Nationalbank droht mit Geldstrafen von bis zu 400.000
- Diesel-Preise fallen: Ukrnafta senkt die Kosten – was das für den Kraftstoffmarkt bedeutet

