Europa bereitet sich auf den Austritt der USA aus der NATO vor: Plan zur "Ersatz" wird entwickelt.
Europa bereitet sich darauf vor, die USA in der NATO zu ersetzen
Nach Informationen der "Financial Times" arbeiten die europäischen Länder, die die größten Militärstaaten sind, an einem Plan, nach und nach mehr Verantwortung für die Verteidigung des Kontinents anstelle der USA zu übernehmen. Darüber hinaus bereiten sie sich auf einen möglichen Austritt der Vereinigten Staaten aus der NATO vor. Diese Schritte sind dazu gedacht, das Versprechen der Präsidentschaft von Donald Trump einzuhalten, die Pflichten an europäische Länder zu übertragen. Auch gibt es Befürchtungen, dass Trump die Allianz schwächen oder sogar austreten könnte.
Derzeit finden offizielle Verhandlungen mit der Beteiligung von Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Deutschland und skandinavischen Ländern statt. Die Hauptaufgabe dieser Verhandlungen besteht darin, einen Plan zur Übertragung der finanziellen und militärischen Lasten an die europäischen Hauptstädte zu entwickeln und ihn den USA während des NATO-Gipfels im Juni 2025 vorzulegen.
Die Vorschläge der europäischen Länder werden Verpflichtungen zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben und zur Stärkung des militärischen Potenzials enthalten, um die USA zu ersetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden fünf oder zehn Jahre und zusätzliche Ausgaben benötigt.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat auch seine Position zur Neutralität der Ukraine geäußert.
Lesen Sie auch
- Drei von Selenskyj eingesetzte Vertreter verlieren sein Vertrauen – was hinter den Personalwechseln steckt
- Nächstes Treffen der „Koalition der Willigen“ findet in der Ukraine statt – Selenskyj kündigt Termin an
- Gemeinsam gegen Raketen: Neun Staaten gründen Bündnis zur Abwehr ballistischer Bedrohungen
- Gemeinsame europäische Raketenabwehr: Neun Staaten unterzeichnen Gründungsdokument für System „Freyja“
- Europäisches Abwehrsystem Freyja: Ukraine liefert mit FP-7.X eine Patriot-Alternative
- EU-Staaten geben grünes Licht für neue Verhandlungsrunde mit der Ukraine

