Fico nannte die Ukraine ein schwarzes Loch für Milliarden Euro und schloss einen EU-Beitritt aus.
Nach Angaben von ТСН: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sich zur Ukraine und nannte sie ein "schwarzes Loch", durch das, seiner Meinung nach, Milliarden Euro verschwinden. Er hält auch den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union bis zum 1. Januar 2027 für "absolut unmöglich".
"Die Ukraine ist ein schwarzes Loch, durch das Milliarden Euro, rationales wirtschaftliches Denken und eine nachhaltige Zukunft der Europäischen Union verschwinden", bemerkte er.
Fico kritisierte den Druck der EU auf seine Staaten und betonte, dass Länder die Verpflichtung haben, Finanzmittel für Rüstung zu bereitstellen. Er hob hervor, dass diejenigen, die dies nicht tun, in den Augen der Europäischen Union "schlecht" dastehen, was offensichtlich auf Bratislava anspielte.
Der Ministerpräsident stellte fest, dass er einen EU-Beitritt der Ukraine bis 2027 für unmöglich hält, da hierfür die Zustimmung aller Mitgliedstaaten erforderlich ist. Er merkte an, dass, auch wenn einige große EU-Länder die Ukraine im Krieg gegen die RF unterstützen, sie möglicherweise gegen ihren Beitritt zur Europäischen Union sein könnten. Fico fügte hinzu, dass Serbien, Montenegro und Albanien "hundert Mal besser auf einen EU-Beitritt vorbereitet sind" als die Ukraine.
Darüber hinaus erklärte er, dass er den Plan der EU zur Nutzung von russischen Vermögenswerten nicht unterstützen werde und betonte, dass er selbst unter Druck "keine Entscheidung zur Finanzierung militärischer Bedürfnisse der Ukraine" unterstützen werde. Fico machte deutlich, dass seine Regierung niemals Kredite oder Garantien für die Ukraine unterstützen werde.
Auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, ein enger Verbündeter Ficos, kritisiert den Ansatz der EU zur Finanzierung von Hilfen für die Ukraine. Er stellte fest, dass die Verwendung von eingefrorenen russischen Vermögenswerten eine "Kriegserklärung" sei und Entscheidungen unter Verstoß gegen das europäische Recht und ohne Zustimmung Ungarns getroffen werden.
Ficos Äußerungen spiegeln die langanhaltenden Kontroversen innerhalb der EU über die Unterstützung der Ukraine während des Krieges wider. Seine Bemerkungen über das "schwarze Loch" und die Betonung der Bereitschaft anderer Länder deuten auf die komplexe Wechselbeziehung zwischen wirtschaftlichen Interessen und politischen Prioritäten in der Region hin. Dies könnte auch die zukünftigen Entscheidungen über die Erweiterung der Europäischen Union und die Unterstützung von Ländern, die eine Mitgliedschaft anstreben, beeinflussen.
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