Die Slowakei blockiert die militärische Finanzierung der Ukraine in der EU: Was bekannt ist.
Nach Angaben von ТСН: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sein Unverständnis über die finanzielle Unterstützung für die militärischen Ausgaben der Ukraine auf der bevorstehenden Sitzung des Europäischen Rates. Er erklärte, dass er keine Entscheidung unterstützen werde, die eine Finanzierung durch die Slowakei vorsieht.
„Ich kann und werde unter keinem Druck eine Entscheidung zur Finanzierung der militärischen Bedürfnisse der Ukraine unterstützen, an der die Slowakische Republik beteiligt wäre. Gleichzeitig respektiere ich das souveräne Recht jedes EU-Mitgliedstaates, eine andere Entscheidung auf freiwilliger Basis zu treffen“, heißt es in einem Brief, den Fico vorlas.
Was über den „Reparationskredit“ bekannt ist
Die Diskussionen über die Bereitstellung von bis zu 140 Milliarden Euro für die Ukraine aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten laufen seit Anfang Oktober in der EU. Die Europäische Kommission plant, diese Mittel in Form eines Kredits bereitzustellen, der aus den Erträgen der russischen Vermögenswerte, die sich in der belgischen Finanzinstitution Euroclear befinden, finanziert werden soll.
Laut Plan, wenn Russland nach dem Ende des Krieges keine Reparationen an die Ukraine zahlt, verliert es die Rechte an diesen Vermögenswerten. Einige Länder, darunter Belgien, Frankreich und Luxemburg, äußerten jedoch Bedenken aufgrund möglicher rechtlicher Risiken.
Wie bereits berichtet, haben die Botschafter der EU-Länder am 21. Oktober vorläufig den Mechanismus des „Reparationskredits“ vereinbart, aber die EU-Führer entschieden, die endgültige Entscheidung bis Dezember zu verschieben. Der Gipfel der EU-Führer ist für den 18.-19. Dezember geplant.
Auch die Administration von Donald Trump schlägt vor, eingefrorene russische Vermögenswerte für Projekte in der Ukraine und zur Wiederherstellung der russischen Wirtschaft zu nutzen.
Die Worte von Robert Fico unterstreichen die wachsenden Differenzen unter den EU-Ländern hinsichtlich der Unterstützung der Ukraine. Diese Frage wird sicherlich in den kommenden Wochen im Mittelpunkt stehen, da die Mitgliedstaaten versuchen werden, ihre Positionen vor dem Gipfel im Dezember abzustimmen.
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