Strafen für Einzelunternehmer: Diese Fehler bei der Zahlungszweckangabe sollten Sie vermeiden.
Warum die Angabe des Zahlungszwecks für Einzelunternehmer in der Ukraine zur Falle werden kann
Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine drohen Einzelunternehmern (FOP) empfindliche Geldstrafen durch die staatliche Steuerbehörde (DPS), wenn sie den Zahlungszweck auf Überweisungen nicht korrekt angeben. Dieses Problem zählt zu den häufigsten Fallstricken für Selbstständige und sollte unbedingt beachtet werden, um finanzielle Sanktionen zu vermeiden. Der Rechtsanwalt Bohdan Jankiw weist auf typische Beispiele fehlerhafter Zahlungszwecke hin, die negative Folgen für das Geschäft haben können.
Die häufigsten Fehler von Einzelunternehmern bei der Zweckangabe
Zu den typischen Fehlern, die Einzelunternehmer machen, zählen:
- Eine Diskrepanz zwischen dem angegebenen Waren-KVED (Klassifikator für Wirtschaftszweige) und dem Zweck „für eine Dienstleistung“;
- Die automatische Angabe „für Ware/Dienstleistung“, wenn der KVED nicht beide Tätigkeitsarten gleichzeitig abdeckt;
- Situationen, in denen der Zahlungszweck nicht mit dem eingetragenen KVED übereinstimmt;
- Die Angabe „mit Mehrwertsteuer“, obwohl der Einzelunternehmer nicht umsatzsteuerpflichtig ist;
- Das Fehlen des eigenen Nachnamens in der Überweisung.
Wie Anwalt Bohdan Jankiw betont,
„ist die korrekte Angabe des Zahlungszwecks immer eine von zwei Möglichkeiten: entweder die präzise Benennung der Ware oder Dienstleistung oder der Verweis auf das Dokument, das der Zahlung zugrunde liegt. In beiden Fällen muss sie mit den KVEDs übereinstimmen.“
Dies unterstreicht, wie wichtig die Einhaltung der Vorschriften ist, um Missverständnisse und mögliche Bußgelder zu vermeiden.
Erwähnenswert ist zudem, dass das Ministerium für digitale Transformation gemeinsam mit dem Justizministerium das staatliche Einheitsregister wieder öffentlich zugänglich gemacht hat. Diese Datenbank kann Einzelunternehmern helfen, ihre Dokumente korrekt auszustellen und Fehler bei der Zweckangabe zu vermeiden. Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen und bürokratische Hürden abzubauen.
Angesichts des oben Gesagten wird die korrekte Angabe des Zahlungszwecks für Einzelunternehmer extrem wichtig, denn Fehler können schwerwiegende finanzielle Konsequenzen haben. Die Nutzung des staatlichen Einheitsregisters zur Überprüfung von Informationen sowie die Konsultation von Fachleuten können Unternehmern helfen, Missverständnisse und Strafen zu umgehen. Ein Bewusstsein für die Bedeutung korrekt ausgefüllter Zahlungsdokumente kann die Geschäftsführung in der Ukraine erheblich erleichtern.
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