NATO-Generalsekretär Rütte verurteilt in Kiew russische Angriffe auf Energieversorgung bei Eiseskälte.
NATO-Chef Rütte besucht Kiew und kritisiert russische Energieangriffe bei extremem Frost
Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar 2023 reiste NATO-Generalsekretär Mark Rütte nach Kiew, während Russland erneut die ukrainische Energieinfrastruktur angriff. Vor der Werchowna Rada verurteilte Rütte diese Attacken auf zivile Einrichtungen scharf und bezeichnete sie als Angriffe auf die Zivilbevölkerung. Er wies darauf hin, dass Russland damit eine Vereinbarung gebrochen habe, während der Kälteperiode keine Energieziele zu beschießen – bei Temperaturen von bis zu -25°C in der Ukraine. Solche Angriffe auf die Lebensader der Bevölkerung inmitten des Winters sind ein eklatanter Verstoß gegen humanitäre Grundsätze.
Rütte betonte die Unerträglichkeit dieser Aggressor-Handlungen, insbesondere unter den winterlichen Bedingungen. Als Reaktion auf die Beschüsse meldete Ministerpräsident Denys Schmyhal einen Raketentreffer auf ein Energieobjekt, das eine Stadt mit Wärme versorgt. Präsident Wolodymyr Selenskyj fügte hinzu, sein amerikanischer Amtskollege habe bereits zu einer einwöchigen Enthaltung von solchen Angriffen aufgerufen.
Zusagen der NATO für die Ukraine
Während seines Besuchs erörterte Rütte auch konkrete Unterstützungsprogramme. Die NATO plant für das Jahr 2026 die Bereitstellung von 15 Milliarden US-Dollar für das PURL-Programm. Seit Programmstart wurden der Ukraine bereits 75 Prozent der benötigten Raketen bereitgestellt. Dieser Besuch unterstreicht das fortwährende Engagement des Bündnisses angesichts der eskalierenden Herausforderungen für das Land.
Rüttes Visite in Kiew findet vor dem Hintergrund massiver militärischer und humanitärer Belastungen statt. Die gezielten Angriffe auf die Energieversorgung im Winter gefährden unmittelbar zivile Leben und verschärfen die ohnehin prekäre Versorgungslage in der Kälte. Die klare Positionierung der NATO während dieses Termins bekräftigt die internationale Solidarität mit der Ukraine und die Entschlossenheit, die finanzielle und militärische Hilfe im Abwehrkampf gegen die Aggression fortzusetzen.
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