Chefarzt in Odessa kassierte während Pandemie über 600.000 Griwna unrechtmäßig.
Amtsmissbrauch im Gesundheitswesen aufgedeckt
Nach Angaben von Novyny.live: Während der COVID-19-Pandemie hat ein leitender Krankenhausarzt in der Region Odessa seine Position missbraucht und sich unrechtmäßig mehr als 600.000 Griwna angeeignet. Ermittlungen ergaben, dass er erhöhte Zulagen anwies, für die es keine rechtliche Grundlage gab.
Die unrechtmäßig erlangte Summe beläuft sich auf über 600.000 Griwna. Die Strafverfolgungsbehörden erhoben daraufhin den Verdacht des Amtsmissbrauchs nach Artikel 364, Absatz 2 des Strafgesetzbuches der Ukraine. Diese Straftat kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Jahren geahndet werden.
Weitere Ermittlungen laufen
Derzeit wird über eine mögliche Sicherungsmaßnahme sowie die Beschlagnahmung von Vermögenswerten des Beschuldigten entschieden. Die Ermittler setzen ihre Arbeit an dem Fall fort, der in der Öffentlichkeit auf großes Echo stieß. Besonders in der Pandemie ist die transparente Verwendung von Geldern im Gesundheitssektor von höchster Bedeutung.
Der Vorfall zeigt die gravierenden Risiken von Machtmissbrauch in medizinischen Einrichtungen, besonders in Krisenzeiten. Öffentlichkeit und Behörden sind alarmiert über solche möglichen Vergehen, die die Finanzierung und Qualität lebenswichtiger Gesundheitsdienstleistungen gefährden können.
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